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Hilfe bei Nachwehen

Lesezeit: 2 Minuten Nach der Geburt bildet sich die Gebärmutter wieder auf die normale Größe zurück. Die Nachwehen unterstützen diesen Vorgang. Während manche Frauen diese Schmerzen kaum spüren, empfinden andere die Kontraktionen als sehr unangenehm. Es gibt einige natürliche Mittel, um die Nachwehen zu lindern.

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Hilfe bei Nachwehen

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Was sind Nachwehen?

Die Nachwehen treten erst nach der Geburt auf. Diese Kontraktionen sorgen dafür, dass sich die Gebärmutter wieder auf die ursprüngliche Größe zusammenzieht. Neben der Rückbildung fördern die Nachwehen auch die Heilung der Wunde, die die Plazenta an der Gebärmutterwand hinterlassen hat. Die Kontraktionen setzen den reinigenden Wochenfluss in Gang.

Lesen Sie alles über den Wochenfluss.

Nachwehen beim Stillen

Nach der Geburt bestimmt das Hormon Oxytocin die Vorgänge im Körper der Frau. Es setzt den Milchfluss in Gang und fördert gleichzeitig die Nachwehen für die Rückbildung der Gebärmutter. Deshalb können in den ersten Tagen nach der Geburt die Kontraktionen unangenehm auffallen. Sehen Sie diese Beschwerden positiv, denn die Gebärmutter bildet sich bei stillenden Frauen schneller zurück und auch die Wundheilung verläuft rascher.

Wann treten diese Schmerzen auf?

Die Nachwehen beginnen einige Stunden nach der Geburt und halten drei bis fünf Tage an. Erstgebärende Mütter bemerken oft die Nachwehen gar nicht, weil sie von den Erlebnissen der Geburt und dem neuen Leben mit Baby völlig vereinnahmt werden. In der Regel ähneln die Kontraktionen leichten Regelschmerzen. Bei Müttern, die schon Kinder entbunden haben, ist die Muskulatur der Gebärmutter strapaziert. Die Rückbildung fällt schwerer und deshalb sind die Nachwehen oft heftiger.

Was bei Nachwehen hilft

Sehen Sie die Nachwehen positiv: Es ist ein Zeichen, dass Ihre Gebärmutter sich zurückbildet. Wenn Sie unsere Vorschläge ausprobieren, denken Sie immer daran, dass der Körper bei jedem Menschen unterschiedlich reagiert. Lassen Sie alles, was sich unangenehm anfühlt. Wenn die Schmerzen unerträglich werden, verschreibt Ihnen der Arzt ein Mittel, dass Sie auch in der Stillzeit einnehmen können.

  • Wärme hilft den meisten Frauen. Probieren Sie selbst aus, ob Sie die Wärmflasche auf dem Bauch oder im Rücken angenehmer finden.
  • Manchmal hilft es, sich mit einem Kissen den Bauch zu stützen.
  • Gehen Sie oft auf die Toilette zum Wasser lassen.
  • Trinken Sie viel Wasser oder Kräutertees.
  • Versuchen Sie sich trotz der Krämpfe zu entspannen und tief durchzuatmen.
  • Lenken Sie sich beim Stillen ab, summen Sie leise ein Wiegenlied.

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Bildnachweis: nataliaderiabina / stock.adobe.com

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