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Hilfe bei Burn-out in Partnerschaften und Familien

Lesezeit: 2 Minuten Burn-out trifft immer mehr Menschen und Familien, wahrscheinlich auch Ihre. Die AOK veröffentlichte z. B. kürzlich erschreckende Zahlen. Bei über 10 Millionen untersuchten Arbeitnehmern hat sich die Zahl der Burn-out-Diagnosen zwischen 2004 und 2010 verneunfacht. Was sollten Betroffene dann vermeiden und vor allem was können sie tun? Hinweise und Tipps dazu lesen Sie hier.

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Hilfe bei Burn-out in Partnerschaften und Familien

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Burn-out oder auch "nur" Erschöpfungszustände, sind sehr ernst zu nehmen. Geht man nicht richtig damit um, kann es sogar tödlich enden. Und das auch bei jüngeren Menschen. Es bedarf zudem immer auch körperlicher Untersuchungen, Beratung, ggf. auch Behandlung.

Erster Ansprechpartner ist immer der Arzt Ihres Vertrauens

Dieser kann bei Bedarf auch weitere Hilfe vermitteln, z. B. von einem Psychologen. Das sollte lieber früher, auch schon in "leichteren Fällen", als später geschehen, denn dann kann es schon zu spät sein.

Hier kann weitere Unterstützung organisiert werden, auch gegen ausbrennende Ursachen, z. B. bei der Arbeit durch die Hilfe eines Betriebsrates oder Personalrates.

Wichtig: Betroffene sind eher Helden, keine Versager!

Ständige Überforderungen lassen aber Kräfte versagen. Gerade (Leistungs-)starke und sozial eingestellte Menschen sind betroffen, werden aber eben auch oft überfordert oder ausgenutzt. Wenn Sie so viel arbeiten, um sich um Ihre Familie zu kümmern – auch als Hausfrau bzw. Hausmann – ist das ja aller Ehren wert! Sie sind ein "Held des Alltags". Nur ist das heute meistens auch sehr anstrengend, im oft unmenschlichen Alltag, viel zu stressig für Körper und Geist – im Beruf und auch sonst.

Wenn Sie das dann irgendwann einmal nicht mehr so gut können, zunehmend ausgebrannt sind, ist das doch aber bitte wirklich kein Grund sich zu schämen! Oder sich Vorwürfe zu machen – oder machen zu lassen …

Seien Sie bitte lieber stolz darauf, was Sie bisher alles geschafft haben! Und gönnen Sie sich dann auch einmal selbst – wohlverdiente – Unterstützung und möglichst auch Auszeiten.

Fazit

Burn-out -Betroffene haben sicher Hilfe verdient, sie haben auch genug dafür geleistet – bzw. eben mehr als genug. Das ist wichtig zu sehen, damit man sich nicht sogar noch Vorwürfe macht und sich als "Versager" darstellt. Oder sich in Partnerschaften oder Familien gegenseitig Vorwürfe macht. Stattdessen sollten Sie sich besser gegenseitig unterstützen und den anderen wertschätzen. Denn zu wenig Wertschätzung ist auch – sogar wissenschaftlich erwiesen – ein Hauptgrund für Burn-out.

Gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung hingegen – von Kollegen, Freunden, aber gerade auch von Partnern bzw. in der Familie – ist aber eine große Kraft gegen Burn-out. Und mit o. g. fachmännischer Unterstützung kann man diesem auch gut begegnen. Zumal wenn man ermuntert wird, diese Hilfe – verdientermaßen – auch anzunehmen. Denn Grund zum Schämen gibt es ja wirklich nicht – und selbst stärkste Menschen brauchen einmal Hilfe!

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