Homöopathie Praxistipps

Heuschnupfen mit Homöopathie behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Gehören Sie auch zu den Menschen, die Jahr für Jahr an Heuschnupfen erkranken? Bringt Ihnen die Behandlung mit Augentropfen, Nasensprays und anderen chemischen Produkten wenig? Dann sollten Sie eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln versuchen. Lesen Sie meinen Artikel und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihren allergischen Schnupfen behandeln können.

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Heuschnupfen mit Homöopathie behandeln

Heuschnupfen mit Homöopathie behandeln

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Was ist das Besondere an einer homöopathischen Behandlung von Heuschnupfen?

Im Gegensatz zu den meisten chemischen Produkten wird durch die Einnahme von homöopathischen Mitteln Ihr allergischer Schnupfen nicht unterdrückt, sondern die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers werden mobilisiert. Durch den Heuschnupfen ist Ihr Immunsystem in „Aufruhr“. Es bekämpft durch eine Überreaktion an sich harmlose Pollen und schießt dabei „mit Kanonen auf Spatzen“.

Homöopathische Mittel gleichen diese überschießenden Immunreaktionen aus. Ihr Immunsystem kann wieder ins Gleichgewicht kommen und die Beschwerden klingen ab.

Welche homöopathischen Wirkstoffe sind für die Behandlung Ihres allergischen Schnupfens geeignet?

  • Euphrasia D6 (gegen gerötete und brennende Augen)
  • Cardiospermum halicacabum D6 (gegen allergische Erkrankungen der Atemwege)
  • Galphimia glauca D6 (gegen Niesanfälle, Juckreiz und Kribbeln in der Nase)
  • Luffa operculata D12 (gegen eine verstopfte Nase, Trockenheit im Mund, in der Nase und im Rachen)
  • Sabadilla D6 (gegen Fließschnupfen und zähes Nasensekret)
  • Apis D6 (gegen gereizte Bindehaut und geschwollene Augenlider)

Welche Beschwerden haben Sie? Bestimmt finden Sie das für Sie am besten geeignete homöopathische Mittel gegen Ihren Heuschnupfen. Sie können auch mehrere Mittel kombinieren. Nehmen Sie am besten Globuli ein. Die übliche Dosierung ist dreimal täglich 5 Globuli auf der Zunge zergehen lassen. Es gibt auch eine Reihe von homöopathischen Fertigarzneimitteln gegen Heuschnupfen.

Was sollten Sie beachten, wenn Sie homöopathische Mittel gegen Heuschnupfen einnehmen?

  • Wenden Sie die homöopathischen Arzneimittel frühzeitig an. Idealerweise sollten Sie die Mittel schon vor dem Einsetzen des Pollenfluges einnehmen.
  • Nehmen Sie die Mittel regelmäßig ein, auch wenn Sie keine Beschwerden haben.
  • Wenn Ihre Beschwerden akut sind, kann die Dosis bedenkenlos erhöht werden. Sie können im akuten Stadium bis zu sechsmal täglich Ihr homöopathisches Mittel einnehmen.
  • Homöopathische Tropfen sollten Sie pur einnehmen und etwa 1 Minute lang im Mund behalten.
  • Homöopathische Tabletten sollten Sie langsam im Mund zergehen lassen.

So können Sie mit einfachen Maßnahmen Ihre Heuschnupfenbeschwerden vermindern

  • Lassen Sie in Ihrer Wohnung und in Ihrem Auto die Fenster geschlossen.
  • Bringen Sie keine Kleidung ins Schlafzimmer, die mit Pollen behaftet ist.
  • Reinigen Sie Ihre Brille gründlich, denn auch daran können Pollen hängen bleiben.
  • In Ihren Haaren bleiben Pollen haften. Waschen Sie sich deshalb während der Pollenflugzeit öfters die Haare.
  • Informieren Sie sich im Internet, anhand von Pollenflugkalendern oder im Radio, ob „Ihre“ Pollen gerade fliegen.

Tipp: Pollen fliegen besonders stark, wenn es warm, trocken und windig ist. Vermeiden Sie in dieser Zeit den Aufenthalt im Freien.

Bildnachweis: Saharrr / stock.adobe.com

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