Haus & Garten Praxistipps

Herbstlaub: Wohin nur mit den Blättermassen?

Lesezeit: 2 Minuten Im Herbst beginnt im Garten das große Aufräumen. Kübelpflanzen winterfest machen, Stauden zurückschneiden, Laub rechen - Das ist viel Arbeit, doch muss das ganze Herbstlaub wirklich vom Rasen geharkt werden? Wo darf es bleiben, wo hilft es sogar? Wie Sie der Blättermassen Herr werden, erfahren Sie in diesem Artikel.

2 min Lesezeit
Herbstlaub: Wohin nur mit den Blättermassen?

Herbstlaub: Wohin nur mit den Blättermassen?

Lesezeit: 2 Minuten

Herbstlaub: Nichts für Faule

Nutzen Sie die unvermeidliche Kehraktion einfach als Fitnessprogramm oder als Beschäftigung mit den Kleinsten. Kinder helfen gerne beim Herbstlaub harken. Denn vom Rasen müssen die Blätter auf jeden Fall runter, die Gräser werden sonst zu schnell gelb und beginnen zu faulen.

Auch die Wege müssen immer wieder frei gefegt werden, insbesondere Gehwege. Wenn das Laub matschig wird, rutschen Passanten aus und Sie sind verantwortlich. Außerdem lassen sich matschige Blätter nur schwer entfernen.

Im Staudenbeet und unter Ziersträuchern darf das Laub liegen bleiben

Nicht nur das: Einen Teil des Laubes vom Rasen verteile ich gerne zusätzlich unter der Hecke, auf dem Staudenbeet und zwischen ausdauernden Kräutern. Das Herbstlaub bietet Kleintieren und Nützlingen Unterschlupf und schützt den Boden im Winter. Das Laub bewahrt ihn vor zu viel Sonne und Wind, er trocknet nicht so aus und friert nicht so schnell durch. Auf den Beeten darf also etwa fünf Zentimeter Laub liegen bleiben, unter den Sträuchern und der Hecke dürfen es auch bis zu 15 Zentimeter sein.

Auch Rosen hilft das Herbstlaub

Rosen vertragen eine Extraportion Laub zum Anhäufeln und die Baumscheiben von Obstbäumen lieben es im Winter abgedeckt zu sein. Damit der Wind die Blätter nicht immer wieder verweht, verteilen Sie etwas Erde am Schluss darauf.

Wenn Sie so noch nicht das ganze Herbstlaub verwenden konnten, kompostieren Sie es. Laub ist ideal für den Komposthaufen und liefert besonders humushaltige Erde!

Extratipp: Laub von Walnussbäumen, Kastanien und Eichen

Diese Bäume produzieren viel Gerbsäure, außerdem verrotten ihre Blätter langsamer. Sie lassen sich jedoch genauso kompostieren wie andere Laubsorten, wenn Sie zusätzlich kalken. Viel effektiver verwenden Sie das Herbstlaub von Walnussbäumen, Kastanien und Eichen direkt bei Sträuchern und Stauden, die sauren Boden lieben. Das sind Rhododendren, Azaleen, Hortensien und andere Moorbeetpflanzen. So tragen Sie dazu bei, dass der pH-Wert sinkt, der Boden also saurer wird, und Sie schützen Ihre Sträucher vor Kälte und Austrocknen.

Bildnachweis: Kathrin39 / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):