Gesundheit Praxistipps

Heilwirkung von Kräutertees

Lesezeit: 2 Minuten In der kalten Jahreszeit verhelfen uns wärmende Kräutertees mit ihrer Heilwirkung zu einem Wohlgefühl. Die Wirkung von Tees ist dabei so vielfältig, wie die verwendeten Heilkräuter. Lernen Sie die Vielfalt der verschiedenen Teesorten erst einmal kennen - und Sie werden zu einem ambitionierten Teetrinker!

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Heilwirkung von Kräutertees

Heilwirkung von Kräutertees

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Beliebt sind neben dem grünen, schwarzen und weißen Tee auch klassische Kräutertees aus Heilpflanzen. Sie bestehen meist aus getrockneten Blättern, Wurzeln, Früchten oder Samen und haben wissenschaftliche bewiesene Heilwirkungen.

1. Der gute alte Rooibos-Tee (auch Rotbuschtee)

Rooibos-Tee enthält kein Koffein und keine Gerbstoffe – er wirkt damit nicht aufputschend. Dafür enthält er einige wichtige Mineralstoffe (z. B. Eisen, Kalzium, Magnesium – aber nicht ausreichend für die komplette Tagesversorgung) und Vitamine. Der Roibusch Tee soll antibakteriell und durchblutungsfördernd wirken und eine positive Wirkung auf die Nerven haben. Der Geschmack ist eher mild und fruchtig.

2. Kräutertees – Mono oder gemischt

Kräutertees haben eine lange Tradition und sind durch ihre oft angewandten Heilwirkungen bekannt. Schon Hildegart von Bingen hat sich intensiv damit beschäftigt und viele Kräutermischungen für bestimmte Wirkungen zusammengestellt. Kräutertees können aus einer oder mehreren Pflanzen bestehen. Kräutermischungen entfalten ihre Wirkung erst im Verbund miteinander und je nach Inhaltsstoffen: Mal sind Kräutertees anregend, mal entspannend, ausgleichend, nervenberuhigend oder verdauungsfördernd.

Hier eine kleine Auswahl der Heilwirkung von Kräutertees:

  • Johanniskraut (bei leichten Verstimmungen eingesetzt)
  • Lavendel (bei Erschöpfung, wirkt beruhigend und krampflösend; hilft beim Einschlafen)
  • Kamille (wirkt beruhigend auf Magen und Darm; kann auch als Spülung für den Mund und bei Halsschmerzen genutzt werden; hilft auch beim Einschlafen)
  • Kümmel (schafft Abhilfe bei Blähungen und ist oft im Verbund mit Fenchel und Anis)
  • Fenchel (hilft bei Blähungen; ist oft in Stilltees anzutreffen)
  • Brennnessel (blutreinigend und fördert Harnbildung)
  • Hagebutte (reich an Vitamin C; stärkt das Immunsystem)
  • Melisse (entspannend, beruhigend)
  • Salbei (enthält viele ätherische Öle; krampf- und schleimlösend; schweiß-hemmend)

 1. Yogi Tees

Für die Winterzeit eigenen sich die bekannten Yogi Tees hervorragend. Sie erzeugen u. a. durch Pfeffer, Ingwer und Kardamon innere Wärme. Der Yogi Schoko-Tee ist außerdem mit Kakaoschalen versetzt – was dem ganzen eine schmackhafte Komponente gibt. Oftmals wird auch Süßholzwurzel für eine süßliche Würze untergemischt.

2. Ayurvedische Teesorten

Die Teesorten aus dem Ayurveda sind bekanntlich Wellness aus der Tasse. Körper, Geist und Seele sollen ins Gleichgewicht gebracht werden. Ayurvedische Teesorten bringen die Doshas (bestimmte Körperenergien) wieder in Balance.

Bildnachweis: chihana / stock.adobe.com

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