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Hausstaubmilbenallergie: Glatte Böden sind doch besser als Teppich

Lesezeit: < 1 Minute Früher war alles klar: Bei Hausstaubmilbenallergie müssen die Teppiche raus. Im Gegensatz dazu wurde Menschen mit Hausstaubmilbenallergie in letzter Zeit teils sogar zu Teppichböden geraten. Begründet wurde dies damit, dass ein Teppich(boden) den Staub besser binden kann.

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Hausstaubmilbenallergie: Glatte Böden sind doch besser als Teppich

Hausstaubmilbenallergie: Glatte Böden sind doch besser als Teppich

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Bei glatten, wischbaren Böden wie Parkett, Laminat oder Kork besteht tatsächlich eine höhere Staubbelastung der Raumluft. Wird nicht mehrmals wöchentlich feucht gewischt, wirbeln beim Gehen sehr schnell Staubflocken durch den Raum. Textile Bodenbeläge können im Vergleich dazu den Staub besser „festhalten“.

Allerdings trägt der Staub glatter Böden nur unwesentlich zur Allergenbelastung eines Menschen mit Hausstaubmilbenallergie bei. Allergieauslösend ist nämlich nicht der Hausstaub an sich, sondern der darin enthaltene Milbenkot. Dieser zeigt jedoch ein schlechtes Schwebeverhalten, sodass die Raumluft nur gering damit belastet ist. Massiv mit Milbenkot belastet sind hingegen Matratzen oder Teppiche, die bevorzugten Aufenthaltsorte der Hausstaubmilben!

Tipp: Leidet Ihr Kind an einer Hausstaubmilbenallergie, ist für das Kinderzimmer ein fußwarmer wischbarer Krokboden immer noch die beste Wahl. Kann ein Teppichboden nicht entfernt werden (z.B. in einer Mietwohnung), lässt sich das darin hausende Milbenvolk durch Anwendung milbenabtötender Mittel zumindest deutlich dezimieren.

Bildnachweis: galitskaya / stock.adobe.com

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