Krankheiten Praxistipps

Hausmittel bei Erkältungen: Was hilft gegen einen grippalen Infekt?

Lesezeit: 2 Minuten Hausmittel bei Erkältungen sind besonders im Anfangsstadium eines grippalen Infekts wirksam. Rechtzeitig angewendet können Naturarzneimittel das Ausbreiten einer Erkältungskrankheit verhindern oder zumindest den Verlauf abschwächen. Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Heiserkeit und Fieber können sich schneller bessern.

2 min Lesezeit
Hausmittel bei Erkältungen: Was hilft gegen einen grippalen Infekt?

Hausmittel bei Erkältungen: Was hilft gegen einen grippalen Infekt?

Lesezeit: 2 Minuten

Schnupfen ist das häufigste Symptom für Erkältungen

Ein Schnupfen kann sehr lästig sein. Die Nase tropft oder ist zudem verstopft. Man niest, die Nase wird wund und kann rissig werden.  Nasenspülungen mit isotonischer Kochsalzlösung spülen die Erkältungserreger aus der Nase. Die Nasenschleimhaut wird wieder befeuchtet.

Am besten benutzt man für die Nasenspülung eine Nasendusche oder fertige Lösungen, die man direkt in die Nase einsprühen kann. Auch Nasensprays mit Meersalz und Zusätzen mit pflegenden Wirkstoffen können die Regenerierung der Nasenschleimhaut beschleunigen.

Halsschmerzen und Heiserkeit führen zu Schluckbeschwerden

Gegen einen wunden und rauen Hals helfen Lutschtabletten mit Emser Salz, Isländisch Moos oder Salbei. Die Salbeipflanze enthält ätherische Öle und Gerbstoffe, die Entzündungen eindämmen können. Außerdem hemmen die Inhaltsstoffe des Salbeis das Wachstum von Viren, Bakterien und Pilzen. Gurgeln mit Salbeitee oder einer Kombination aus Salbei und Kamille hilft gegen die Entzündungen im Hals- und Rachenraum.

Halswickel mit Quark kühlen und wirken zudem schmerzlindernd und entzündungshemmend. Sie sind ein alt bewährtes Hausmittel bei Erkältungen.

Bei Husten sollte man viel trinken

Ausreichend Flüssigkeit, mindestens zwei Liter pro Tag, verdünnt und löst den festsitzenden Schleim. Als Getränk eignen sich neben Wasser frischer Ingwertee oder Erkältungs-Tees, die zum Beispiel Lindenblüten, Holunderblüten oder Tymiankraut enthalten. Inhalationen mit Thymian, Salbei oder ätherischen Ölen, wie Eukalyptusöl oder Pfefferminzöl, halten die Atemwege feucht.

Sie lindern den Hustenreiz und erleichtern das Durchatmen. Salben mit ätherischen Ölen können zur Inhalation in heißem Wasser aufgelöst oder direkt auf Brust und Rücken eingerieben werden.

Achtung! Keine kampfer- und mentholhaltigen Einreibungen bei Babys und Kleinkindern anwenden! Dies gilt auch für alle scharf riechenden ätherischen Öle!

Erkältungsbäder lindern Gliederschmerzen und sind alte Hausmittel bei Erkältungen

Badezusätze, die Eukalyptus-, Fichtennadel- oder Thymianöl enthalten, erhöhen die Körpertemperatur und fördern die Durchblutung. Dadurch können Gliederschmerzen verschwinden und der grippale Infekt wird in seinem Verlauf abgekürzt. Zudem lösen die ätherischen Öle den Schleim aus den Bronchien und der Nase.

Baden Sie nicht, wenn Sie Fieber haben. Für Babys und Kleinkinder sollte man keine Badezusätze mit stark riechenden ätherischen Ölen verwenden, weil dies zu Atemnot, Atemstillstand und Krämpfen führen kann.

Bildnachweis: drubig-photo / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Dieser Artikel wurde noch nicht bewertet!
Please wait...