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Haushaltsauflösung: 11 Tipps für eine erfolgreiche Durchführung

Lesezeit: 4 Minuten Haushaltsauflösung einfach durchführen: Vorbereitung, Planung inklusive 11 praktischer Tipps. Jetzt hier informieren.

4 min Lesezeit
Haushaltsauflösung: 11 Tipps für eine erfolgreiche Durchführung

Haushaltsauflösung: 11 Tipps für eine erfolgreiche Durchführung

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Oftmals unterschätzt, stellt eine Haushaltsauflösung in den meisten Fällen eine große Herausforderung dar, die einiges an Vorbereitung und Organisation bedarf. Mit folgendem Artikel geben wir Ihnen ein paar Tipps an die Hand, mit denen Sie eine Entrümpelung im Rahmen einer Wohnungs- oder Haushaltsauflösung relativ einfach über die Bühne bringen.

Mit der perfekten Vorbereitung ist alles viel einfacher

Die Entrümpelung bei einer Wohnungsauflösung ist eine gute Gelegenheit einmal so richtig auszumisten und sich von überflüssigen Dingen zu trennen. Nicht selten werden bei diesen Gelegenheiten Gegenstände entdeckt, die sich über Monate oder Jahre unbemerkt im Keller, auf dem Dachboden oder in einer Abstellkammer verborgen haben. Zudem hat man außerdem die Möglichkeit mit dem Verkauf auf Online Plattformen oder in sozialen Netzwerken noch etwas Geld in die Haushaltskasse zu spülen. Und es gibt noch eine Möglichkeit:

Hier kommt unser Tipp #1

Manche Entsorgungsunternehmen kaufen den gesamten Hausrat bei einer Haushaltsauflösung auf und gewähren dem Kunden im Gegenzug die Möglichkeit der Wertanrechnung bei der anschließenden Entrümpelung. Hier schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe – Sie kommen zu einer unkomplizierten, schnellen und professionellen Entrümpelung und können zusätzlich durch den Ankauf Kosten sparen. Nähere Informationen dazu finden Sie zum Beispiel bei Wirentsorgen.de.

Unser Tipp #2

Möchten Sie lieber den Verkauf, das Sortieren und Entsorgen selbst organisieren, legen Sie sich als Erstes eine To-Do-Liste mit allen wichtigen Punkten an und arbeiten Sie diese nacheinander ab.

  1. Planung
  2. Sortieren
  3. Verkaufen + verschenken
  4. Einlagern
  5. Hilfe organisieren
  6. Termin festlegen
  7. Container / Fahrzeug organisieren – Angebote vergleichen
  8. Schäden beseitigen – Handwerker organisieren

Sortieren ist das A & O bei einer Haushaltsauflösung

Eine Mammutaufgabe wie eine Haushaltsauflösung bewältigt man am besten, indem man mit kleinen Schritten beginnt und Stepp bei Stepp einen Raum nach dem anderen aufräumt, sortiert und ausräumt.

Unser Tipp #3

Schon beim Aufräumen können Sie Kartons bereitstellen, in denen Sie die Sachen sortieren nach:

  • behalten
  • verkaufen
  • verschenken

Wo verkaufen?

Haben Sie nach diesem Schema den ersten Raum erfolgreich entrümpelt, ist das meist eine gute Motivation, um sich sogleich das nächste Zimmer vorzunehmen.

Verkaufsplattformen (eBay, Kleiderkreisel) im Internet gibt es einige – selbst speziell für Bücher und DVDs (Momox) finden sich online Möglichkeiten zum Verkauf.

Unser Tipp #4

Es hat sich gezeigt, dass sich auch auf Haus- oder Hofflohmärkten allerhand an den Mann bringen lässt. Sicher ist hierbei nicht der große Verdienst zu erwarten. Sie sollten allerdings immer bedenken, dass alles, was Sie verkaufen oder auch verschenken am Ende nicht mehr teuer entsorgt werden muss.

Unser Tipp #5

Gibt es Dinge, die noch super in Schuss sind, Sie nicht behalten wollen und der Verkauf aber auch nicht funktioniert. Dann haben Sie die Option, diese zur kostenlosen Abholung online anzubieten. Ein Post in den sozialen Netzwerken oder eine Anzeige auf eBay Kleinanzeigen – und schon sind Sie überflüssigen Hausrat und Kleidung los.

Entscheidungshilfen

Nicht jedem Menschen fällt es leicht, sich von Dingen zu trennen oder zu entscheiden, was wirklich wichtig und notwendig ist und was nicht.

Unser Tipp #6

Stellen Sie sich vor es brennt in Ihrer Wohnung oder dem Haus – was würden Sie retten wollen? In der Regel sind das:

  • Dokumente und Unterlagen (Ausweis, Reisepass, Geburtsurkunden, Versicherungsunterlagen)
  • Datenträger
  • Fotos und Wertgegenstände
  • etwas Kleidung

Der zweite Gedanke: „Was würde ihnen keinen Kummer bereiten, wenn es verloren geht?“.

Sie sehen – es ist im Grunde nicht viel, was wir wirklich brauchen. Alles, was keinen Nutzen hat oder beschädigt bzw. unbrauchbar ist, gehört auf den Stapel „Entsorgen“. Der Rest kann verschenkt und verkauft werden.

Termin festlegen & Entrümpelung planen

Geben Sie sich selbst ausreichend Zeit bis zum Tag der Entrümpelung. Benachrichtigen Sie auch Ihre Helfer rechtzeitig über den genauen Termin und planen Sie den Tag. Denken Sie dabei an folgende Punkte:

  1. Haben Sie ausreichend Helfer?
  2. Steht ein Fahrzeug für die Entsorgung bereit?
  3. Benötigen Sie einen Container?

Helfende Hände finden

Hilfe finden die meisten Menschen in ihrem Familien- und Freundeskreis. Ist das bei Ihnen nicht der Fall? Hier kommt unser Tipp:

Tipps # 7

Schüler und Studenten sind gerne bereit, sich durch Hilfe ein paar Euro dazuzuverdienen. Sie können online nach helfenden Händen suchen oder am schwarzen Brett in der Uni, im Supermarkt oder im eigenen Hausflur Aushänge anbringen. Und fragen Sie Ihre Nachbarschaft.

Das richtige Fahrzeug

Ein geeignetes Fahrzeug für eine Entrümpelung finden Sie im Baumarkt oder bei einer Autovermietung. Vielleicht hat auch einer Ihrer Freunde ein entsprechendes KFZ. Wenn Sie ein Auto mieten möchten beachten Sie Folgendes:

Tipp # 8

Samstags sind die Fahrzeuge deutlich teurer als am Sonntag oder unter der Woche. Je früher Sie ein Fahrzeug buchen, desto günstiger wird es für Sie. Zum Jahresende sind die Preise immer höher als mitten im Jahr. Das gilt ebenso zum Ende eines jeden Quartals – also immer Ende März, Ende Juni und Ende September. Und natürlich lohnt sich ein Preisvergleich – in manchen Fällen lassen sich so mehrere hundert Euro sparen.

Woher bekomme ich einen Container?

Es gibt sowohl vor Ort als auch online jede Menge Containerdienste, die Sie gerne beraten und Ihnen einen entsprechenden Container für Ihre Bedürfnisse zur Verfügung stellen.

Unser Tipp #9

Lassen Sie den Container nicht unbeaufsichtigt offen stehen. Sie würden sich wundern, wie schnell dieser als gemeinschaftliche Mülltonne genutzt wird. Am besten sind Deckelcontainer – diese können Sie einfach verschließen. Oder Sie decken den Container selbst mit einer Plane oder ähnlichem ab.

Was darf alles in einen Container?

Je nachdem, was für einen Container Sie bestellt haben, können folgende Gegenstände darin entsorgt werden:

Sperrmüllcontainer

  • Schränke, Tische Stühle
  • Regale
  • Sofas, Sessel
  • Matratzen und Betten
  • Bodenbeläge (Teppich, PVC)
  • Lampen, Spiegel, Bilderrahmen
  • Innenrollos, Lamellen
  • Fenster

Sie können natürlich auch die turnusmäßige kommunale Sperrmüllentsorgung nutzen, wenn es terminlich für Sie passt. Diese sind oftmals kostenlos und finden in regelmäßigen Abständen statt. Erfragen können Sie die Termine online, beim örtlichen Entsorgungsunternehmen oder bei der Stadt bzw. Gemeindeverwaltung.

Unser Tipp # 10

Alles was in die Hausmülltonne passt, müssen Sie nicht anderweitig entsorgen. Nur was zu groß für die Mülltonne ist oder diese beschädigen könnte, gehört in den Container.

Mischcontainer

Im Gegensatz zu einem Container für Sperrmüll haben Sie mit einem Mischcontainer die Möglichkeit außer Möbel auch weitere Dinge zu entsorgen wie:

  • Abfälle aus Mischungen von Holz, Papier und Pappen, Kunststoffen, Textilien, Metallen und Verbundstoffen
  • Baustellenabfälle
  • Gewerbeabfälle
  • Sperrmüll

Sonderabfälle und Elektronikschrott müssen immer separat entsorgt werden. Dasselbe gilt für Farben, Lacke, Lösungsmittel und ähnlichem.

Zum Endspurt bei der Haushaltsauflösung

Geht es bei Ihrer Haushaltsauflösung um die Beendigung eines Mietvertrages für Wohnung oder Haus bzw. um den Verkauf der Immobilie, sind in der Regel immer Schäden in den Wohnräumen zu beseitigen. Handelt es sich um kleinere Reparaturen, können die gegebenenfalls selbst erledigt werden. Bei größeren Aufgaben denken Sie daran, rechtzeitig einen Handwerker zu beauftragen, damit es bei der Übergabe der Immobilien keine Beanstandungen gibt.

Manche Entsorgungsunternehmen bieten handwerkliche Dienstleistungen an, sodass Sie mit deren Beauftragung alles über einen Dienstleister erledigen können. Das bietet sich an, wenn Ihnen die Zeit und die Unterstützung fehlt, selbst die Haushaltsauflösung durchzuführen.

Wie erkenne ich ein seriöses Entrümpelungsunternehmen?

Es gibt ein paar ganz bestimmte Merkmale, die ein seriöses Entsorgungsunternehmen von den schwarzen Schafen der Branche unterscheiden:

  1. Hände weg von Billig-Angeboten
  2. Besichtigung vor Angebotserstellung wird kostenlos durchgeführt
  3. Unternehmen erstellt transparentes Festpreisangebot
  4. Dienstleister verfügt über Haftpflichtversicherung
  5. schriftlicher Entsorgungsnachweis wird ausgestellt

Unser Tipp # 11

Vergleichen Sie mehrere Angebote und suchen Sie sich einen Dienstleister aus der Umgebung – das spart Fahrkosten und das Unternehmen ist bei Beanstandungen greifbar.

Bildnachweis: DoraZett / stock.adobe.com

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