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Hausaufgaben: So geben Sie Starthilfe

Lesezeit: 2 Minuten Die häufigsten Klagen, die man von Eltern über die Hausaufgaben ihrer Kinder hört, betreffen das Anfangen: herumtrödeln, aufschieben, erst spielen und dann erst Hausaufgaben machen wollen oder versprechen und nicht halten. Doch Sie müssen nicht verzweifeln. Helfen Sie zunächst Ihrem Kind beim Starten. Dann arbeitet es selbstständig weiter.

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Hausaufgaben: So geben Sie Starthilfe

Hausaufgaben: So geben Sie Starthilfe

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Wenn der Hausaufgaben-Berg zu groß erscheint

Oftmals fällt es Ihrem Kind schwer anzufangen, weil es so viel vor sich sieht, dass es gar nicht weiß, wo es beginnen soll. Lassen Sie sich erklären, was alles zu machen ist. Fragen Sie dann: „Womit möchtest du am liebsten beginnen?“ – Wenn das die Mathematik ist, nichts wie ran! Doch halt, Sie bleiben natürlich nicht die ganze Zeit neben Ihrem Kind sitzen. Stattdessen setzt Ihr Kind im Hausaufgabenheft die Nr. 1 zur Mathe-Hausaufgabennotiz. „Und das zweitliebste Fach?“ – Das bekommt die Nummer 2. Und so geht es weiter.

Warten Sie dann noch ab, bis die ersten Aufgaben gelöst sind und widmen Sie sich dann Ihrer eigenen Arbeit. Vereinbaren Sie noch, dass Sie gerufen werden, wenn die Nummer 1 abgearbeitet ist. So bekommen Sie Gelegenheit, ein erstes Lob auszusprechen und sich erklären zu lassen, wie die Nummer 2 zu lösen ist.

Wenn die Versuchungen zu groß sind

Nicht bei jedem Kind sind es dieselben Ursachen, die es am Anfangen hindern. Bei manchen Kindern gibt es auch zu viel Ablenkung. „Nur 10 Minuten Playstation. Dann fange ich mit den Hausaufgaben an.“ Verspricht Kevin. Doch wenn Sie nach 30 Minuten nachsehen, hängt er immer noch an der Playstation.

Von der Hausaufgabe ist noch kein Strich erledigt. – Dies ist auch verständlich. Denn die Spiele sind spannend und der Drang, z. B. auf ein höheres Level bei einem Spiel zu kommen fesselt die Aufmerksamkeit und den Wunsch, weiterzumachen.

Vereinbaren Sie deshalb: PC, Playstation, der MP3-Player und Handy bleiben aus bis nach den Hausaufgaben. Auch wenn Sie großes Vertrauen in Ihr Kind haben – die Einhaltung dieses Versprechens sollten Sie in der ersten Zeit strikt kontrollieren. Natürlich müssen auch Sie Ihr Versprechen einhalten: Nach den Hausaufgaben darf gespielt werden; so lange wie die Spiele-Zeit festgelegt ist. Und wenn die Hausaufgabe einmal besonders schnell und trotzdem richtig erledigt wurde, dürfen Sie auch einmal ein bisschen zugeben.

Fazit: Starthilfe ist oft wichtig, damit Ihr Kind in Schwung kommt. Doch das Weiterarbeiten kann es auch ohne Sie. Am Ende einer Hausaufgabenetappe und ganz am Ende sind Sie noch einmal zum Loben und ggf. zum Korrigieren gefragt.

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Bildnachweis: Olesia Bilkei / stock.adobe.com

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