Krankheiten Praxistipps

Hauptsymptome bei Parkinson-Erkrankungen

Lesezeit: 2 Minuten Morbus Parkinson ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Etliche Beschwerden belasten die Betroffenen, aber auch schon lange vor Ausbruch der Krankheit gibt es Anzeichen, die auf Morbus Parkinson hinweisen können. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr über die Hauptsymptome.

2 min Lesezeit
Hauptsymptome bei Parkinson-Erkrankungen

Hauptsymptome bei Parkinson-Erkrankungen

Lesezeit: 2 Minuten

Parkinson-Erkrankungen verlaufen bei jedem Betroffenen anders, verschlimmern sich jedoch nur allmählich. Mit der richtigen Medikation und körperlichem sowie geistigem Training lassen sich die Symptome über lange Zeit gut beherrschen. Durch den Zerfall von Gehirnzellen im Bereich der sogenannten schwarzen Substanz ergibt sich ein Mangel an Dopamin.

Dieser Botenstoff steuert unsere willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungen. Diese sind bei Morbus Parkinson gestört: Die komplette Haltung verändert sich, der Betroffene kann keine Körperspannung aufrecht erhalten und geht somit immer etwas nach vorn gebeugt, schlurfend und in kleiner werdenden Schritten. Auch stolpert er häufig.

Typisch für Parkinson: eingeschränkte Bewegungsfähigkeit

Der Parkinson-Betroffene fällt durch deutlich langsamere Bewegungen vor allem beim Aufstehen, Gehen und Umdrehen auf. Die Arme schwingen nicht mehr so locker mit, wie es bei einem gesunden Menschen üblich ist. Auch die Bewegungen des Gesichts sind auffallend eingeschränkt, was dem Erkrankten eine starre Mimik verleiht. Die feinmotorischen Fähigkeiten der Hände reduzieren sich insoweit, dass das Schreiben schwerfällt. Die Schrift eines Parkinson-Patienten wird im Laufe seiner Krankheit immer kleiner und undeutlicher.

Parkinsonsymptom Zittern in Händen, Füßen und Kiefer

Ein weiteres Symptom ist die Muskelsteifigkeit, die den gesamten Körper unterschiedlich stark belastet. Typisch ist der Beginn im Nacken- und Schulterbereich. Bewegungen sind daher nicht mehr fließend möglich, sondern eher ruckartig und starr. In Ruhe tritt vor allem in den Händen ein unwillkürliches Zittern auf, daher wird die Krankheit auch oft als Schüttellähmung bezeichnet.

Auch Füße und Kiefer können vom Zittern (Tremor) betroffen sein, das jedoch verschwindet, wenn der Erkrankte gezielte Bewegungen macht. Bei positivem sowie negativem Stress verstärkt sich das Zittern, was für die Patienten sehr belastend ist. Bei einem Viertel der Betroffenen fehlt dieses Symptom, das bei den anderen generell unterschiedlich heftig auftritt.

Frühe Hinweise vor Ausbruch der Parkinsonerkrankung

Bereits Jahre vor Ausbruch der Krankheit treten Beschwerden auf, die jedoch nicht immer gleich mit einer Parkinsonerkrankung in Verbindung gebracht werden, zumal auch andere Ursachen in Frage kommen. Typische Symptome sind zum Beispiel:

  • Veränderungen des Geruchssinns bis zur völligen Unfähigkeit, etwas zu riechen
  • Gestörter Schlaf durch REM-Phasen mit lebhaften Bewegungen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen, besonders im Schulterbereich
  • Bewegungsarmut der Arme beim Gehen
  • Feinmotorische Bewegungen können nicht mehr so leicht ausgeführt werden.

Sollten Sie eine oder mehrere dieser Anzeichen bei sich oder einem Angehörigen beobachten, ist es sinnvoll, sich bei einem versierten Neurologen untersuchen zu lassen, um frühzeitig gegensteuern zu können. Neben den beschrieben Hauptsymptomen leiden Parkinson-Betroffene unter vielen weiteren Beschwerden, die in einem separaten Beitrag aufgeführt werden.

Bildnachweis: Ocskay Mark / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: