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Halsschmerzen und Schluckbeschwerden selbst behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Haben Sie Kratzen im Hals? Sind Sie heiser? Haben Sie Halsschmerzen oder Schmerzen beim Schlucken? Diese Beschwerden treten oft im Zusammenhang mit einer Erkältung oder einem grippalen Infekt auf. Schmerzen im Hals und Rachen können Sie in der Regel selbst behandeln. Wie es geht, lesen Sie in diesem Artikel.

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Halsschmerzen und Schluckbeschwerden selbst behandeln

Halsschmerzen und Schluckbeschwerden selbst behandeln

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In vielen Fällen beginnen die Halsschmerzen harmlos. Ein leichtes Kratzen, leichte Schluckbeschwerden und vielleicht Heiserkeit, so fangen viele Halsschmerzen an. Nun sollten Sie eingreifen, denn die leichten Beschwerden lassen sich noch gut behandeln. Diese Anfangsbeschwerden können Sie mit Halsbonbons, Emser Salz Tabletten oder Gurgellösungen in den Griff bekommen.

Die Salztabletten befeuchten Ihren Rachen und nehmen das kratzige Gefühl. Als natürliche Gurgelmittel eignen sich am besten Kamillen- oder Salbeitees oder fertige Gurgellösungen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Lösungen nicht zu scharf sind. Sie dürfen Ihren empfindlichen Rachen nicht weiter angreifen.

Auch die Homöopathie hat gute Mittel gegen Schluckbeschwerden

Falls Sie neben Ihren Schluckbeschwerden einen üblen Mundgeruch und geschwollene Lymphknoten haben, sollten Sie 3 x täglich 5 Globuli Guaiacum D4 (wird auch als Guajak bezeichnet) lutschen.

Wenn Sie Halsschmerzen haben, die bis zu den Ohren ausstrahlen, kann Ihnen das homöopathische Mittel Phytolacca D4 helfen. Auch in diesem Fall empfehle ich Ihnen 3 x täglich 5 Globuli zu lutschen.

Was tun, wenn die Halsschmerzen stärker werden?

In diesem Fall können Ihnen antibakterielle Halsschmerztabletten oder Gurgellösungen helfen. Manche Patienten bevorzugen Halssprays, die einfacher in der Anwendung sind als Gurgellösungen. Diese Sprays können Sie auch problemlos unterwegs anwenden.

Falls Sie starke Halsschmerzen haben, sollten Sie Halsschmerztabletten lutschen, die neben einem antibakteriellen Wirkstoff noch einen Schmerzstiller haben.

Bitte beachten Sie:
Wenn Sie starke Halsschmerzen mit Fieber, eitrigen Mandeln oder geschwollenen Lymphknoten haben, müssen Sie dringend einen Arzt aufsuchen.

Eine gute Alternative, um Halsschmerzen zu behandeln, sind Halswickel

So stellen Sie einen Halswickel her (die Anwendung ist abends ideal):

  1. Streichen Sie Quark oder Heilerde etwa messerdick auf ein Baumwolltuch.
  2. Legen Sie das Tuch mit der bestrichenen Seite auf Ihren Hals.
  3. Wickeln Sie um das Tuch einen Wollschal.
  4. Lassen Sie den Quark- oder Heilerdewickel am besten über Nacht auf Ihrem Hals antrocknen.
  5. Entfernen Sie am Morgen den Wickel vorsichtig.
  6. Waschen Sie Ihren Hals mit warmem Wasser gründlich ab.
  7. Trocknen Sie den Hals anschließend gut ab.
  8. Wickeln Sie nun einen Schal um Ihren Hals, um ihn warmzuhalten.

Hinweis

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