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Halloween und Geisterparty: So gelingt das Gruselfest

Lesezeit: 3 Minuten Besonders zu Halloween haben Kinder große Lust, sich schaurig zu verkleiden und durch die Gegend zu spuken. Aber auch jedes andere Kinderfest oder ein Kindergeburtstag kann als Gruselfest gefeiert werden. Hier bekommen Sie in paar Anregungen für eine gelungene Geisterparty:

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Halloween und Geisterparty: So gelingt das Gruselfest

Halloween und Geisterparty: So gelingt das Gruselfest

Lesezeit: 3 Minuten

Die meisten Kinder schlüpfen gern in andere Rollen und haben großen Spaß am Verkleiden. Ein schauriges Kostüm gehört daher unbedingt zu einer Gruselparty dazu.

Ein gruseliges Kostüm hat höchste Priorität

Am besten bitten Sie schon in der Einladung um eine Kostümierung. So können sich die Kinder schon bei der Begrüßung überraschen. Die Maskierung muss dabei nicht teuer sein. Aus einem alten Bettlaken lassen sich zum Beispiel verschiedene Verkleidungen zaubern. Lassen Sie die Kinder selbst überlegen, bevor Sie Vorschläge machen. Hier ein paar einfache Anregungen für Kostüme für die Gruselparty:

  • aus einem Bettlaken einen Umhang basteln – der Umhang kann auch gruselig bemalt werden mit schwarzer Farbe oder roter Farbe für Blut
  • aus alten Stoff-Fetzen kann ein Hexenrock gebastelt werden, dazu werden Stoffstreifen geschnitten oder gerissen, an einer Paketschnur befestigt und um die Hüfte gebunden
  • aus Papptellern und Gummiband können Gruselmasken hergestellt werden, die das Kind nach eigenen Vorstellungen bemalt
  • auch aus Moosgummi kann man verschiedene Gesichtsmasken basteln, wie zum Beispiel eine Kürbismaske oder einen Totenkopf
  • mit farbigem Haarspray lassen sich verrückte Frisuren kreieren
  • in ein altes T-Shirt Löcher oder Fransen schneiden und schaurig bemalen oder Flicken aufnähen
  • in einen alten Sack können Löcher für den Kopf und die Arme geschnitten werden
  • eine leichte schwarze Decke umhängen und als Vampir auftreten

Halten Sie Karnevalsschminke bereit, damit Kinder, die vielleicht kein Kostüm gefunden haben, noch schnell grauenhaft angemalt werden können.

Passende furchterregende Dekoration

Eine richtige Gruselparty muss natürlich auch in einem passenden furchterregenden Ambiente stattfinden. Ein wichtiges Deko-Element ist in jedem Fall wenigstens ein ausgehöhlter Kürbis, in dem ein Teelicht flackert. Sollte kein Kürbis zur Verfügung stehen, können Sie auch selbst gemeinsam mit den Kindern gruselige Lichter basteln. Oft reicht schon Zeichenkarton, in den Figuren geschnitten werden und dahinter stellt man eine Kerze auf.

Ebenfalls aus Zeichenkarton können unheimliche Figuren ausgeschnitten werden wie Gespenster, Kürbisse, Hexenhüte, Fledermäuse oder Totenköpfe und als Deko auf dem Tisch verteilt werden. Oder man befestigt sie an Gardinen. Aus einem Bettlaken lässt sich auch ein schauriger Vorhang herstellen. Wenn man die Figuren aus Zeichenkarton mit Farbe einstreicht, kann man auch ein schauerliches Muster auf ein weißes Tuch drucken und das ganze dann als Tischdecke verwenden.

Aus einer schwarzen Bommel und schwarzem Pfeifenputzer können Riesenspinnen konstruiert werden. Wenn man Gummihandschuhe mit Gips ausgießt, entstehen mit der richtigen Bemalung abgerissene Hände.

Schaurige Spiele für die Gruselparty

Wenn es draußen dämmert ist eine Nachtwanderung ein beliebter Programmpunkt. Bereiten Sie im Vorfeld ein paar Stationen vor und dekorieren Sie den vorgesehen Pfad dem Anlass entsprechend. Solche Stationen können zum Beispiel sein:

  • die Kinder müssen nach etwas Unbekanntem in einem Karton oder einer Tüte greifen (zum Beispiel gekochte Nudeln, Götterspeise, Baumfrüchte)
  • die Kinder müssen über etwas Unbekanntes laufen (zum Beispiel Moos, Zapfen, Tannennadeln)
  • eine kurze Wegstrecke muss jeder ganz alleine gehen
  • verteilte Knicklichter sollen eingesammelt werden

Mit größeren Kindern können Sie zum Beispiel auch nachts Geocaching
machen. Es gibt zahlreiche spezielle Nacht-Caches – bestimmt auch in Ihrer Nähe.

Ansonsten können auch ganz normale Partyspiele zu Gruselspielen umfunktioniert werden. Denken Sie sich einfach schaurige Namen dafür aus. „Die Reise nach Jerusalem“ heißt dann eben „Reise zu Dracula“ oder der „Stopptanz“ dann „Monsterstarre“. Zur Beschäftigung können Kinder vielleicht ihre eigene Grusel-Laterne basteln oder aus Papptellern Vampirmasken herstellen. Oder sie schnitzen selbst einen gruseligen Kürbis.

Lesen Sie eine Gruselgeschichte vor und veranstalten Sie dazu ein Quiz. Oder Sie lesen nur den Anfang einer Geschichte vor und lassen die Kinder den Fortgang ausdenken.

Zünftiges Grusel-Essen

Wer feiert, muss auch essen. Das Aussehen der Mahlzeiten sollten Sie dem Motto der Party anpassen. Verwenden können Sie allerdings die üblichen Lieblingsspeisen der Kinder. Manchmal reicht es auch aus, der Speise nur einen grusligen Namen zu geben. Zum Beispiel:

  • Spaghetti mit Tomatensoße = Blutwürmer
  • Bratwurst = Weichteil in Schrumpelhaut
  • Bulette = Hirnbraten
  • Pommes = gebackene Knochen

Schokomousse können Sie mit einer Schicht zerkrümelter dunkler Butterkekse überziehen und ein paar Gummiwürmer hinein stecken, sodass es aussieht, als ob Würmer aus der Erde kommen.

Für einen Gruselburger werden Wiener Würstchen halbiert und wie die Finger einer Hand in den Burger gelegt. Oben schneidet man ein Stück schräg ab und legt ein Mandelblättchen als Fingernagel darauf. Mit Ketschup wird das Blut dargestellt.

Wenn man Wiener Würstchen halbiert und an beiden Enden über Kreuz etwa zwei Zentimeter einschneidet und dann brät, entstehen kleine Kraken.

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com 

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