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Halloween, Allerheiligen, Reformationstag: Bräuche im Herbst feiern

Lesezeit: 2 Minuten Am 31. Oktober ist Halloween. Feiern, Partys, Kostüme und Dekorationen sind inzwischen auch bei uns fester Bestandteil unter den Bräuchen und Traditionen. Der Reformationstag geht auf den 31. Oktober 1517 zurück, als Martin Luther die Reformation einleitete. Am 1. November begehen Katholiken in Deutschland und den meisten westeuropäischen Ländern Allerheiligen, den Tag, an dem verstorbene Verwandte geehrt werden. Allerheiligen ist in den meisten Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag.

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Halloween, Allerheiligen, Reformationstag: Bräuche im Herbst feiern

Halloween, Allerheiligen, Reformationstag: Bräuche im Herbst feiern

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31. Oktober – Halloween

Am 31. Oktober ziehen die Kinder in der Dämmerung von Haus zu Haus und klingeln. Verkleidet und gruselig geschminkt, machen sich kleine und größere Hexen und Geister auf den Weg. Sie erbitten Süßigkeiten und Leckereien und haben Spaß daran, Leute zu erschrecken. Es wird Halloween gefeiert. Dieses alte Fest ist auch in Deutschland in den vergangenen Jahren in Mode gekommen.

sind inzwischen an der Tagesordnung.

Kreative Ideen zu Halloween

Wie es zu den Bräuchen von Halloween kam

Für die Herkunft von Halloween gibt es verschiedene Erklärungen, die alle mehr oder weniger auf Vermutungen beruhen, aber doch irgendwie im historischen Zusammenhang stehen könnten. So sollen die Kelten Halloween als Erste gefeiert haben. Damals, vor zirka 5.000 Jahren, gab es im alten Irland das Fest „Samhain“, mit dem das dunkle Halbjahr eingeläutet wurde.

Die Kelten glaubten angeblich, ihre verstorbenen Ahnen würden in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November als Geister unter den Lebenden wandeln. Zur Besänftigung wurden Opfer dargebracht. Vielleicht rühren daher das gruselige Verkleiden der Kinder zu Geistern und ihre Jagd nach Süßigkeiten.

Was der Kürbis mit Halloween zu tun hat

Vermutlich wurde der Kürbis als ertragreiches Gemüse zum Symbol für das Fest, da die Verarbeitung zu leckeren Speisen und die ausgehöhlten beleuchteten Kürbisse als Zeichen für Geister eine Verbindung zwischen der Geisterwelt und den Lebenden herstellen. Den Ursprung soll aber wohl das Aushöhlen von Rüben gebildet haben, was auf einen irischen Brauch (Jack O’Lantern) zurückgeht, der mit irischen Auswanderern nach Amerika kam. Die Rüben wurden später durch den Kürbis ersetzt.


In ausgehöhlte Kürbisse werden mit einem spitzen Messer Nase, Mund und Augen geschnitzt. Im Inneren des „Kopfes“ leuchtet eine Kerze.

Halloween am 31. Oktober und Allerheiligen am 1. November

Es gibt noch eine andere Erklärung für Halloween, die mit Allerheiligen zu tun hat.
In katholischer Tradition wurde am letzten Oktoberabend der Beginn des Allerheiligenfestes, das immer am 1. November gefeiert wird, begangen. Zu Allerheiligen gedenken die Katholiken ihrer verstorbenen Angehörigen. Sie schmücken die Gräber und zünden auf dem Friedhof Lichter an.

Am 31. Oktober ist auch der Reformationstag 

Jedes Jahr feiern die Protestanten immer am 31. Oktober ihr Reformationsfest, das normalerweise mit Halloween überhaupt nichts zu tun hat. Evangelische Christen gedenken am Reformationstag der Reformation der Kirche. Diese geht auf Martin Luther zurück. Martin Luther war ein katholischer Mönch im 16. Jahrhundert, der sich gegen einige Bräuche der katholischen Kirche gewandt hat und damit die Reformation in Gang setzte.

Die Gründung der evangelischen Kirche ging später daraus hervor. Nach geschichtlichen Überlieferungen soll Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen (gegen den Ablass) an die Kirchentür der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen haben. Dieses Dokument gilt als Beginn der Reformation.
Ob nun zufällig oder nicht – wen wundert es, wenn ein katholischer Mönch den Vorabend zu Allerheiligen dafür zum Anlass nahm.

Tradition: Reformationsbrötchen

Aus alter Tradition gibt es in evangelischen Gegenden Reformationsbrötchen.
Nach Wikipedia sollen sie das Symbol für eine Lutherrose sein.

So verspricht das Ende des Monats Oktober bis in den November hinein erlebnisreiche und ausgefüllte Tage, voll von Traditionen und Bräuchen.

Lesen Sie im November etwas über den Martinstag und wie Sie einen originellen Adventskalender basteln. Bis bald hier im Portal!

Bildnachweis: sarsmis / stock.adobe.com

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