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Haifischknorpel: Kostet viel, nutzt nichts

Lesezeit: < 1 Minute Weil Haifische keinen Krebs bekommen, hemmt Haifischknorpel auch beim Menschen das Wachstum bösartiger Tumore, vor allem Brust-, Darm-, Prostata- und Lungenkrebs. Mit dieser Aussage werden Präparate aus Haifischknorpel seit Jahren in der Laienpresse kräftig beworben. Doch beide Aussagen sind falsch!

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Haifischknorpel: Kostet viel, nutzt nichts

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Zum einen erkranken auch Haifische an vielfältigen Krebsarten, einschließlich schnell wachsender Tumore des Knorpelgewebes, wie bereits seit dem Jahr 2000 bekannt ist. Zum anderen bremst Haifischknorpel das Krebswachstum nicht, sondern verschlechtert sogar noch das Befinden vieler Patienten. Das geht aus einem Bericht der US-Fachzeitschrift Cancer im Juli 2005 über ein große Studie der berühmten Mayo Clinic in Rochester / Minnsota hervor.

Der Krebsforscher Dr. Charles Loprinzi hatte 600 Patienten mit fortgeschrittenem Brust- und Darmkrebs untersucht. Die Hälfte erhielt neben der schulmedizinischen Standardtherapie ein Placebo, die andere Hälfte echten Haifischknorpel.

Das ernüchternde Ergebnis: Die Gruppe mit Haifischknorpel fühlte sich durchweg schlechter und brach die Knorpeleinnahme wegen zahlreicher Nebenwirkungen wie Durchfall, Atemnot, Knochenschmerzen und einem Rückgang der weißen Blutkörperchen häufiger ab. Auch die Überlebenszeit wurde durch die Thearpie mit Haifischknorpel nicht verlängert.

Tipp: Sparen Sie sich das Geld für teure Mittel aus Haifischknorpel. Kaufen Sie sich besser frisches Gemüse und Obst, die beide nachweislich vor Krebs schützen.

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