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Gute Fette und schlechte Fette – Das sind die Unterschiede

Lesezeit: 2 Minuten Fett besitzt generell einen schlechten Ruf, es macht dick und in einigen Fällen sogar krank. Früher galt deswegen: Fette sind ungesund und sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Wissenschaftler haben mittlerweile bewiesen, dass Fette auch gut sein und vor verschiedenen Krankheiten schützen können.

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Gute Fette und schlechte Fette - Das sind die Unterschiede

Gute Fette und schlechte Fette – Das sind die Unterschiede

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Aus diesem Grund sollten Sie gute Fette und schlechte Fette unbedingt voneinander unterscheiden.

Wie werden Fette unterschieden?

Fette gehören neben den Proteinen und Kohlenhydraten zu den Grundnährstoffen. Sie sind Geschmacksträger und verleihen der Nahrung ein spezielles Mundgefühl. Mit 10 kcal pro Gramm ist das Fett der wichtigste Energielieferant und kann durch einen übermäßigen Verzehr Übergewicht begünstigen. Aus diesem Grund verzichten viele Menschen so gut es geht auf Fett. Neben der Fettmenge sollten Sie aber auch auf die Fettart achten.

Es gibt zum einen pflanzliche Fette und zum anderen tierische Fette. Im Hinblick auf eine gesunde Ernährung sollten Sie sich mit der Zusammensetzung der Fette genauer beschäftigen. Ungesättigte Fette oder ungesättigte Fettsäuren gelten als gute Fette und unterteilen sich in einfach ungesättigte Fette sowie in mehrfach ungesättigte Fette. Trans-Fettsäuren und gesättigte Fette sind schlechte Fette. Diese sind in einer zu großen Menge auch der Hauptgrund für einen zu hohen Cholesterinwert.

Welche Nahrungsmittel enthalten gute Fette?

Mehrfach ungesättigte Fette und somit gute Fette sind unter anderem in fetthaltigen Fischen, wie zum Beispiel im Lachs, in der Makrele und im Hering enthalten. Pflanzliches Öl, wie Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl, enthalten die guten Fette ebenfalls. Streich- und Zubereitungsfette gehören auch zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fette. Zu den einfach ungesättigten Fetten zählen Rapskernöl, Olivenöl und die Paranuss. Diese Fette benötigt Ihr Körper zum Beispiel zum Aufbau der Zellmembranen und für wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels.

Auf schlechte Fette sollten Sie verzichten

Gesättigte und somit schlechte Fette sind in deutlich mehr Nahrungsmitteln enthalten wie gute Fette. Sie finden Sie vor allem in Butter und Sahne, in fettreichem Käse und in anderen fettreichen Milchprodukten. Auch in allen Fleisch- und Wurstwaren, die sehr fettreich sind, sind die gesättigten Fette enthalten. Die Trans-Fettsäuren sind besonders ungünstig für Ihren Körper. Sie befinden sich vor allem in fettreich verarbeiteten Lebensmitteln, wie zum Beispiel in Gebäck, Kuchen und in Frittiertem. Schlechte Fette erhöhen zum einen das schlechte Cholesterin (LDL-Cholesterin) und senken zum anderen das gute Cholesterin (HDL-Cholesterin).

Schlechte Fette lassen sich durch gute Fette ersetzen

Auf schlechte Fette ganz zu verzichten, ist leider nicht so einfach. Sie können sie aber in vielen Fällen durch gute Fette ersetzen. Ersetzen Sie am besten alle Zwischenmahlzeiten, wie zum Beispiel Kekse und Kuchen durch Rohkost, fettarmen Joghurt oder Obst. Achten Sie beim Einkaufen auf den jeweiligen Fettgehalt der Lebensmittel. Kaufen Sie bevorzugt Produkte, die einen geringen Anteil an gesättigtem Fett besitzen.

Essen Sie hauptsächlich fettarme Milchprodukte. Gut geeignet ist Käse mit maximal 30 Prozent Fett. Ersetzen Sie die fettreichen Wurst- und Fleischwaren entweder durch mageres Fleisch oder schneiden Sie vor der Zubereitung das sichtbare Fett ab. Essen Sie statt Schwein und Rind lieber Pute, Hühnchen und mageren Fisch. Fettreiche Fischsorten enthalten viel gute Fette und sollten einmal in der Woche auf Ihrem Speiseplan stehen.

Laut einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Sie pro Tag zwischen 60 bis maximal 80 Gramm Fett zu sich nehmen. 16 bis 20 Gramm schlechte Fette sollten in der Gesamtmenge höchstens enthalten sein. Schlechte Fette kann ihr Körper problemlos selbst erstellen und ist nicht zusätzlich auf diese angewiesen. Gute Fette muss Ihr Körper durch Nahrungsmittel aufnehmen.

Bildnachweis: ricka_kinamoto / stock.adobe.com

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