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Gurken: Diese Rezepte sind ungewöhnlich

Lesezeit: 2 Minuten Frisch auf den Markt kommen jetzt Gurken aus Freilandanbau. Das knackige Gemüse kannten schon die alten Römer und bereiteten daraus vielerlei schmackhafte Gerichte. Neben Wissenswertem über die Gurke präsentiere ich Ihnen im folgenden Artikel auch zwei ungewöhnliche Rezepte: Ein indisches Gurken-Senf-Curry sowie ein antiker römischer Gurkensalat.

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Gurken: Diese Rezepte sind ungewöhnlich

Gurken: Diese Rezepte sind ungewöhnlich

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Gurken sind gesund

Gurke wirkt Wasser-ausleitend und hilft somit Nieren- und Herzkranken. Die Gurke wirkt außerdem entschlackend und ist förderlich für Darm, Nieren, Lungen und die Haut. Auch für Diabetiker ist die Gurke hilfreich, denn sie senkt den Blutzuckerspiegel.

Gurken sind vielseitig anwendbar in der Küche

Am bekanntesten ist die Gurke im Salat. Als Gemüse oder in kalten sowie warmen Suppen schmecken Gurken hervorragend. Das bevorzugte Gewürz für Gurken ist der Dill. Aber auch mit Pfefferminze, Spitzwegerich oder Löwenzahn harmoniert das Gemüse sehr, z. B. in einem Salat mit hart gekochtem Ei.

Gurken-Rezept: Gurken-Senf-Curry

Für dieses Rezept benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 1 kg Freilandgurke
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 rote Zwiebeln
  • 2 Teelöffel Senfsaat
  • 1 Messerspitze Kurkuma (gemahlen)
  • 1 EL Currymischung (z. B „Die Farben von“ von Herbaria)
  • Steinsalz
  • etwas Kokosmilch

Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Gurke waschen, schälen und in dickere Scheiben schneiden. Den Knoblauch abziehen und fein hacken. Die Zwiebeln abziehen und in feine Ringe schneiden.

Gurke, Knoblauch, Zwiebeln, Senfsaat, Kurkuma, Curry, Steinsalz und Kokosmilch in einen Topf geben, umrühren, mit etwas Wasser verdünnen und alles zum Kochen bringen. Das Gurkencurry 10-15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Das Gurken-Curry passt hervorragend zum gedünsteten Fisch. Probieren Sie dieses Rezept einfach aus!

Gurken-Rezept: Gurken im Salat

Cucumeras rasos (lat.) heißt das Originalrezept nach Apicius, der ein römischer Staatsdiener war, lukulische Feste feierte und leidenschaftlich Rezepte sammelte. Dieser Gurkensalat kann auf folgende zwei Weisen zubereitet werden:

„Geschälte Gurken mit GARVM: du wirst sie zarter finden und kein Aufstoßen und kein Schweregefühl im Magen verspüren. Auf andere Art: Pfeffer, Poleiminze, Honig oder Likörwein (PASSVM), GARVM und Essig, manchmal kommt auch SILPHION dazu.“

Das Rezept ist für uns sehr ungewöhnlich, weil die Mengenangaben fehlen. Daher verwenden Sie nur die kleinsten Mengen der angegebenen Zutaten! Anbei noch ein kleines Zutatenlexikon der römischen Küche. Nur Mut beim Ausprobieren!

Kleines Lexikon der römischen Zutaten für das Gurken-Rezept

GARVM ist die lateinische Bezeichnung für eine Fischsauce. Das GARVM ersetzt zum einen das Salz, zum anderen gibt den antiken römischen Speisen eine zusätzliche pikante Note.

PASSVM ist die Bezeichnung für einen speziellen Wein, der ähnlich wie eine Trockenbeerenauslese hergestellt wurde. Die antiken Autoren betonen seine Süße. Als Ersatz kommen z. B. Marsala oder süßer Sherry infrage.

SILPHION ist die lateinische Bezeichnung für einen Pflanzenextrakt, der als Gewürz, Heilmittel und Aphrodisiakum verwendet wurde. Gewonnen wurde er wahrscheinlich aus dem Pflanzensaft von Ferula Asafoetida (umgangssprachlich auch Teufelsdreck genannt). Es handelt sich um eine gummiartig-harzige Substanz, die im Asialaden oder in der Apotheke erhältlich ist. Diese Zutat sollte nur in kleinsten Mengen verwendet werden (eine Messerspitze), da sie Mundgeruch verursacht.

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Für weitere Fragen stehe ich Ihnen als erfahrener Ernährungsberater gerne zur Verfügung!

Bildnachweis: Gresei / stock.adobe.com

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