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Grundsätzliches über das „positive Denken“

Lesezeit: 2 Minuten Positives Denken für das Neue Jahr? Oh je, werden Sie als Leser jetzt vielleicht denken. Schon wieder dieses leidige Thema. Habe ich schon oft gehört, und es wurde viel darüber geschrieben. Habe ich auch schon oft probiert! Funktioniert nicht so richtig bei mir. Ich kann es anscheinend nicht. Und überhaupt, ich weiß gar nicht wo beziehungsweise wie und in welchem Bereich meines Lebens ich mit dem positiven Denken beginnen soll.

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Grundsätzliches über das „positive Denken“

Lesezeit: 2 Minuten

Unser Alltag fordert uns!
Es gibt zu viele Herausforderungen und Schwierigkeiten alltäglich zu meistern, sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich, da bleibt wirklich keine Zeit für so etwas wie "Positives Denken." Dies wird wohl Ihr erster Gedankengang sein. Verständlicherweise!

Macht es wirklich Sinn positiv zu denken, ändert sich dadurch tatsächlich unser Leben? Wie sollen wir das bewerkstelligen, wenn wir permanent mit negativen Geschehnissen überflutet werden?

Wer kann uns definitiv bestätigen, dass durch positives Denken auch positive Veränderungen dauerhaft in unserem Leben eintreten?

Und zu guter Letzt fragen wir uns eventuell: wer um alles in der Welt schafft es, in dieser Gesellschaft, die wir allesamt die letzten Jahrzehnte kreiert haben, konsequent positiv und optimistisch zu sein?

Antwort Ihrerseits zum positiven Denken:
"Höchstwahrscheinlich keiner, dies sind nur Wunschvorstellungen und deshalb bleibt so vieles, wie so oft beim Alten." Haben Sie sich wiedergefunden in diesen Zeilen? Ja?

So wie Ihnen ist es auch mir ganz lange Zeit ergangen. Ich war enttäuscht über mich selbst, war wütend, weil ich etwas nicht schaffte, was anderen anscheinend mühelos gelang. Zumindest wenn man der einschlägigen Literatur Vertrauen schenkte, sollte das mit dem positiven Denken ganz locker und mühelos funktionieren und die "Besten" Ergebnisse schnellstens erzielen!

Unser Alltag lehrt uns!
Im Alltag wird man dann eines Besseren belehrt. Hierzu ein kleines Beispiel. Wenn Sie aus welchen Gründen auch immer "schlecht drauf sind", vielleicht deswegen Ihre Kinder anpflaumen, Ihrem Partner seine gute Laune übel nehmen, Ihren Chef weder riechen noch sehen können, unsinnige Diskussionen mit Ihren Arbeitskollegen nicht führen wollen, einfach anders sind als all die anderen es erwarten, dann bekommen Sie von Ihren lieben Mitmenschen des Öfteren den lapidaren Satz zu hören: "Du musst positiv denken!"

Sie werden in diesem Moment alles andere als begeistert sein, denn logischerweise ist es Ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht möglich auf  "Positiv Denken" umzustellen. Im Gegenteil: das "muss" im Satz wird Ihren Ärger oder Ihre schlechte Laune noch verstärken und nicht dazu beitragen Ihre Stimmung aus dem Keller in den Himmel zu heben.

Müssen, müssen wir viel, den ganzen Tag, das ganze Jahr und Jahr für Jahr werden Sie spontan denken. Und derjenige, der Ihnen gerade eben diesen Satz um die Ohren fliegen lässt, ist eventuell genau der Gleiche, der eben noch gejammert hat über die schlechte Welt da draußen und damit alles andere als positiv denkend war.

Und mit Recht zweifeln Sie in solchen Momenten am Positiven schlechthin!

Wie können wir Negativmuster und Spiralen in unserem Denken und Handeln unterbrechen? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein um positives Denken überhaupt praktizieren zu können?

Davon handelt der 2. Teil dieser Serie.

Vorab ein Satz zum Nachspüren und meditieren!

Positives Denken erfordert primär eine klare Vorstellung dessen, was wir vom Leben erhoffen, erwarten und uns wünschen!

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