Computer Praxistipps

Große Klappe, scharfe Bilder – Ihr optimaler Flachbettscanner-Einsatz

Lesezeit: 2 Minuten Geschätzte 30 Milliarden Fotos verbleichen in deutschen Schuhkartons. Das muss nicht sein. Mit einem modernen Flachbettscanner lassen sich Ihre unwiederbringlichen Aufnahmen leicht in Ihren PC übernehmen und fit für die Ewigkeit machen. Mit den folgenden 5 Tipps erleichtern Sie sich den Scan-Aufwand spürbar.

2 min Lesezeit

Große Klappe, scharfe Bilder – Ihr optimaler Flachbettscanner-Einsatz

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Aktuelle Flachbettscanner sind preiswert und leistungsfähig

Flachbett-Scanner sind zu preiswerten PC-Peripheriegeräten geworden. Das Einscannen der vorhandenen Fotos ist allerdings eine Fleißaufgabe, vor der viele PC-Anwender, Hobbyfotografen, Historiker und Ahnenforscher mehr oder weniger zurückschrecken, wenn nicht gar kapitulieren. Mit den folgenden fünf Tipps machen Sie sich das Leben beim Einscannen Ihrer wertvollen Fotos leichter:

  • Das Scannen von Fotos ist bei einer größeren Stückzahl eine zeitraubende Angelegenheit. Mancher PC-Anwender sitzt vor einem Karton mit einer riesigen Anzahl von Papierfotos und wählt aus, welche es denn wert sind, gescannt zu werden. Die Praxiserfahrung geht allerdings eher in die Richtung, dass beim händischen Auswählen noch mehr Zeit als beim eigentlichen Scannen vergeht. Also: Scannen Sie bis auf offensichtlich "verunfallte" Fotos einfach alle Bilder und treffen Sie die Auswahl dann bequem und gezielt am PC. Damit können Sie sich auch mehr Zeit lassen, ohne dass lange Zeit Kartons mit Bildern Ihren Schreibtisch blockieren oder das Wohnzimmer verunstalten.

Zeitspar-Tipp für das Einscannen Ihrer unwiederbringlichen Fotomotive

  • Auch bei der Vorbereitung eines Bildes können Sie schon viel Zeit sparen, die sonst bei der Nachbearbeitung erforderlich wird. Sofern dem Bild grober Schmutz oder Staub anhaftet, sollten Sie diesen nach Möglichkeit schon vor dem Scannen entfernen. Entsprechende Hilfsmittel wie einen Druckluftpinsel hält der Fotofachhandel für wenige Euro bereit.
  • Orientieren Sie Ihre Vorlagen nach Möglichkeit direkt beim Einlegen schon so gut es geht. Also legen Sie Ihre Fotos unabhängig vom Papierformat immer "richtig herum" ein und legen Sie diese in der korrekten Ausrichtung im Scanner an. Diese Eck-Position wird auf dem Vorlagenglas meist durch einen Pfeil oder eine Aussparung verdeutlicht. Mit der korrekten Orientierung sparen Sie zeitraubende und qualitätsmindernde Arbeitsschritte bei der Nachbearbeitung ein.
  • Benötigen Sie nur einen bestimmten Teil beispielsweise einer DIN-A4-Vorlage für Ihr endgültiges Motiv, legen Sie den Ausschnitt schon in der Scanner-Anwendung über die Ziehpunkte und den Positionsrahmen ("Gummiband") fest. Der Scan dieses Ausschnitts geht viel schneller als der Scan einer ganzen Seite, denn die Datenmenge ist deutlich geringer und wird schneller verarbeitet. Die Zeit für das Erstellen des Ausschnitts sparen Sie später bei der Nachbearbeitung wieder ein.
  • Falls sich bei Ihnen als engagiertem Fotografen hunderte, vielleicht tausende von Fotos angesammelt haben, ist das Einscannen nicht unbedingt ein Quell reiner Freude, sondern kann richtig in Arbeit ausarten. Auch lohnt für das einmalige Einscannen einer kleinen Dia-Sammlung kaum die Anschaffung eines neuen Scanners mit Dia-Durchlichteinheit oder gar eines speziellen Dia-Scanners. In beiden Fällen kann es sinnvoll sein, das Scannen einem professionellen Betrieb zu überlassen, wie es ihn heute in praktisch jeder größeren Stadt gibt. Häufig bieten auch lokale Fotogeschäfte oder Copy-Shops diesen Service an. Zudem erreichen Sie über das Internet bundesweit agierende Unternehmen dieser Branche.

Tipp: Wie Sie prüfen, was bei einer PC-Aufrüstung wirklich sinnvoll ist und so sinnlose Geldausgaben einsparen, erfahren Sie im experto-Beitrag "PC-Aufrüstung: Was ist wirklich sinnvoll"?

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