Finanzen Praxistipps

Gold als Wertanlage

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Gold als Wertanlage

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Wenn Anleger vor drei Jahren in Gold investiert haben, freuen sie sich heute über einen satten Kursgewinn. Damals kostete die Feinunze knapp über 1.000 Euro, momentan notiert der Kurs bei rund 1.540 Euro. In unsicheren und krisenhaften Zeiten wie in der Corona-Pandemie erfreut sich das Edelmetall großer Beliebtheit. 

Absicherung des Vermögens mit Gold: optimaler Inflationsschutz

Eine steigende Nachfrage nach Gold basiert auf der Angst vor einer wachsenden Inflationsrate. Bargeld sowie alle Investitionen in Geldform wie Festgelder verlieren bei einer hohen Inflation an Kaufkraft. Verteuern sich die Lebenshaltungskosten überdurchschnittlich, ist das vorhandene Vermögen real weniger wert. Bei Edelmetallen wie Gold und Silber besteht diese Gefahr nicht. Inflationäre Entwicklungen beruhen auf einer Ausweitung der Geldmenge durch die Notenbanken, Edelmetall sind dagegen in der Natur begrenzt vorhanden. Diese Knappheit garantiert Wertstabilität, während Geld im schlimmsten Fall wertlos werden kann. In Krisenzeiten gewinnen Gold und Co. sogar gegen den Trend an Wert, weil viele Anleger dieses Edelmetall zum Inflationsschutz erwerben.

Attraktive Renditechancen, aber auch Verlustrisiken

In den letzten 52 Wochen verzeichnete Gold einen Tiefstwert von 1.379 Euro je Feinunze und einen Höchstwert von 1.711 Euro. Diese Bandbreite zeigt eindrucksvoll die Renditechancen. Wer zum richtigen Zeitpunkt gekauft und verkauft hat, konnte einen attraktiven Gewinn einstreichen. Die möglichen Erträge sind neben dem Inflationsschutz ein weiteres Argument für das Goldinvestment. Anleger sollten aber nicht unvorsichtig werden. Gold kann auch an Wert verlieren. Experten raten deshalb dazu, nicht das gesamte Vermögen auf Gold zu setzen. Stattdessen empfehlen sie Risikostreuung, indem Sparer ihr Kapital auf verschiedene Anlageformen wie Edelmetalle, Immobilien, Aktien und Anleihen verteilen.

Flexible Kapitalanlage: Gold jederzeit kaufen und verkaufen

Ein bedeutendes Kriterium bei der Geldanlage ist die Flexibilität. Kauft jemand zum Beispiel eine Immobilie, bindet er sein Kapital über viele Jahre. Zudem ist unsicher, ob sich für ein Objekt ein Käufer findet. Gold schneidet bei diesem Aspekt besser ab. Investoren können das Edelmetall je nach Bedarf über eine Goldankauf Börse erwerben und bei denselben Händlern verkaufen. Gold ist zum momentanen Kurs immer verfügbar und verkäuflich. Das gewährleistet Liquidität. Brauchen Goldbesitzer rasch Geld, verkaufen sie ihr Edelmetall. Wichtig: Dies gilt für Anlagegold wie Goldbarren und Anlagemünzen aus Gold! Bei Kunstobjekten und Schmuck aus Gold kann die Veräußerung komplizierter sein.

Physisches Gold sicher verwahren

Vor dem Kauf von Gold sollten sich Anleger mit der Aufbewahrung auseinandersetzen. Niemand sollte das wertvolle Edelmetall ungeschützt in seinem Haus lagern, andernfalls droht bei einem Einbruch der Totalverlust. Die Investition in einen hochwertigen und gut verankerten Tresor zahlt sich bei größeren Mengen an Gold aus. Alternativ bieten Banken mit Bankschließfächern eine preiswerte Möglichkeit, das Edelmetall umfassend gesichert einzuschließen. Eine weitere Option ist, statt physischem Gold Anteilsscheine an Goldfonds zu kaufen. In diesem Fall kümmern sich die Fondsgesellschaften um die Verwahrung. Auch der Kauf von Goldaktien ist eine Option: Die Aktienkurse von Goldminenbetreibern orientieren sich am momentanen Goldkurs, Anteilseigner profitieren indirekt von Kursanstiegen beim Gold.

Bildnachweis: Couperfield / stock.adobe.com

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