Gesundheit Praxistipps

Glutenfreie Ernährung

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie sich glutenfrei ernähren müssen, ist es unablässig, die Zutatenliste nach bestimmten Stichworten wie "Bestandteile an Gluten" oder "Bestandteile an Weizen" zu kontrollieren. Viele Mais- und Reisprodukte werden auch in Unternehmen hergestellt, die glutenhaltige Produkte herstellen. In solchen Unternehmen ist aber eine Verunreinigung vermeintlich glutenfreier Produkte wie z. B. Maismehl möglich. Gleichzeit werden glutenhaltige Mehle wie Weizen als Verdickungsmittel, Stabilisatoren und Strukturverstärker in Lebensmittel eingesetzt.

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Was bedeutet glutenfrei?

Die glutenfreie Diät bedeutet auf z. B. Weizen (inklusive Triticale und Kamut), Roggen, Dinkel und Gerste zu verzichten. Ebenso sind aus diesen Getreidesorten gefertigte Lebensmittel und Produkte nicht erlaubt.

In der Praxisbedeutet das: Wenn Sie von Zöliakie betroffen sind, müssen Sie die meisten Getreidearten, Brot, Pasta, Cerealien, Bier und viele andere daraus hergestellten Produkte meiden. Trotzdem können Sie sich ausgewogen und mit einer Vielzahl an Lebensmittel ernähren, zu der auch glutenfreies Brot und Pasta gehören.

Glutenfrei und die Alternativen

Alternativ können Sie z. B. Kartoffeln, Reis, Soja, Amaranth, Buchweizen statt Weizenmehl verwenden. Die Angebotsvielfalt der daraus hergestellten glutenfreien Brotsorten, Pasta und anderer Produkte steigt. In zahlreichen   Reformhäusern sind diese alternativen Lebensmittel in großer Auswahl erhältlich.

Fleisch, Fisch, Reis, Obst und Gemüse enthalten von Natur aus kein Gluten. Diese Nahrungsmittel können Sie also genießen. Bedauerlicherweise muss jedoch bei küchenfertigem Fleisch wiederum auf die Zutatenliste geachtet werden.

Glutenfrei – eine Herausforderung

Neulinge sind gut beraten, sich mit einem spezialisierten Ernährungsberater oder auch Ärzten, Selbsthilfegruppen und Freunde zusammen zu setzen. Diese können hier eine große sein. Eine besondere Herausforderung stellt im Alltag geeignete Einkaufsmöglichkeiten, Essen gehen, Party und Feiern dar.

Recherchieren Sie spezielle Restaurants, die glutenfreie Gerichte anbieten oder fragen Sie einfach den Kellner oder den Koch.

Achten Sie bitte auch darauf, dass nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch in Medikamente und Zahnpasta sich Gluten befinden kann. Auch hier gilt die erste Devise, die Zutatenliste genau zu studieren. Beachten Sie dabei bitte, dass für Lebensmittel, die vor dem 25.11.2006 hergestellt wurden keine Kennzeichnungspflicht besteht. Und auch das Brot vom Bäcker oder die Wurst beim Metzger müssen nicht gekennzeichnet werden.

Glutenfrei genießen

Die Diagnose „Zöliakie“ bedeutet nicht, dass Sie in Zukunft auf Kuchen, Brot, Nudeln und so weiter verzichten müssen. Es gibt gute und geeignete Alternativen:

fertig gebackene glutenfreie Brote gibt es auch in Reformhäusern (meistens auf Vorbestellung), in Onlineshops oder in Biosupermärkten zu kaufen.

Folgende Getreidearten beziehungsweise Saaten sind glutenfrei:

  • Mais
  • Hirse
  • Buchweizen
  • Reis
  • Amaranth
  • Quinoa
  • Bramata
  • Kiwicha
  • Teff
  • Goldhirse

Tipp:

Diese Getreidearten oder Saaten können im Allgemeinen über Reformhäuser bezogen werden.

Bildnachweis: ikostudio / stock.adobe.com

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