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Ginkgo biloba für Katzen mit Übergewicht

Lesezeit: 2 Minuten Ginkgo biloba weist neben seiner durchblutungsfördernden Wirkung auch eine regulierende Wirkung auf das Fettsäuregleichgewicht auf und reguliert das Verhältnis vom Fettabbau zum Fetteinbau. Dies kann gerade bei kastrierten Katzen, die oft zu Übergewicht neigen, ein sehr interessanter Aspekt für die Anwendung sein.

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Ginkgo biloba für Katzen mit Übergewicht

Ginkgo biloba für Katzen mit Übergewicht

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Lesen Sie im folgenden Artikel, dass Ginkgo biloba nicht nur bei Übergewicht Anwendung findet.

Ginkgo biloba für Katzen

Ginkgo biloba ist als durchblutungsförderndes Mittel bekannt und wird meist bei Durchblutungsstörungen des Gehirns und der Gliedmaßen eingesetzt bei Katzen. Eher unbekannt ist allerdings, dass es auch regulierend auf das Fettsäuregleichgewicht wirkt, wodurch es sehr interessant in der Anwendung für übergewichtige Katzen sein kann. Ist die Katze zu schwer und kastriert sollte man es mit Ginkgo zum Abnehmen versuchen. Dazu setzt man niedrige Potenzen in der D2 oder D3 3-5 x täglich, 5 Globulis ein.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Ginkgo wirkt aber auch noch in andere Richtungen und kann für die Katze auch bei erhöhter Ohrenschmalzproduktion angewendet werden. Es hilft bei Zahnfleischbluten und bei verspannten Kiefergelenken. Altersbedingte Linsentrübung der Augen kann manchmal eine Folge von Durchblutungsstörungen sein und mit Ginkgo behandelt werden. Trockenheit der Augen und Lichtempfindlichkeit reagiert oft positiv auf die Gabe des Mittels.

Bei Erkrankungen der Nase setzt man es bei einer verstopften Nase, ein wenn sich wässrige Absonderungen zeigen und bei schleimigem Husten. Das Hören kann bei der Katze eingeschränkt sein, auch hier kann die Durchblutungsförderung des Mittels eventuell Abhilfe schaffen.

Auf die Verdauungsorgane hat es neben dem bereits genannten Fettsäureausgleich eine Wirkung auf Übelkeit beim Autofahren, Blähungen oder Stuhlgang, der sich explosiv entleert oder bei geschwollenen Lymphknoten und Leberschwellung.

Die Durchblutungsförderung des Mittels zeigt sich auch hilfreich bei Erkrankungen der Extremitäten. Es kann somit hilfreich bei Muskel- oder Gelenksrheumatismus und bei schmerzhafter Nackenmuskulatur, Rückenschmerzen oder Ischialgie eingesetzt werden. Ist der Gang stolpernd oder die Extremitäten sind eiskalt oder zeigt sich ein Bandscheibenvorfall, sollte man an Ginkgo denken.

Verschlimmerung der Symptome tritt auf bei Kälteeinwirkung oder im geschlossenen Raum. Besserung tritt ein bei Bewegung oder an der frischen Luft und beim Fressen.

Verabreichung

Ginkgo biloba kann in der Potenz D2 oder D3 gegeben werden und wird als Dilution angeboten. Die Tropfen werden mit Alkohol angesetzt, weshalb man 3-4 Tropfen in ein großes Glas Wasser anmischen sollte und der Katze davon tagsüber mehrmals 3-6 x 5 Tropfen, direkt ins Maul, über ein wenig Nassfutter oder auf der Pfote geben sollte. Die Anwendung erfolgt bis zur Besserung, oder immer wieder als Kur für ein bis zwei Wochen.

Bildnachweis: hemlep / stock.adobe.com

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