Homöopathie Praxistipps

Gewitterangst bei Hund und Katze

Lesezeit: 2 Minuten Gewitterangst kommt bei Hunden und Katzen häufig vor. Die Tiere spüren die herannahenden Gewitter oft schon viel früher als Menschen und reagieren dann mit Rückzug in Verstecke, speicheln vermehrt und zittern deutlich. Homöopathische Mittel können hier unterstützend helfen und die Angst verringern.

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Gewitterangst bei Hund und Katze

Gewitterangst bei Hund und Katze

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Hat Ihr Tier Gewitterangst?

Sie lassen sich weder durch gutes Zureden noch durch Leckerlis hervorlocken und beruhigen. Die Tierbesitzer sind dann oft unsicher, weil das Tier ihnen sehr leid tut und sie helfen möchten. Dabei verhalten sie sich oft falsch. Wichtig bei Hunden ist, die Angst nicht zu unterstützen, indem man ihnen das Gefühl gibt, mit Recht Angst zu haben.

Hilfreicher für den Hund ist es, wenn Sie ihm zeigen, wie man sich bei einem Gewitter verhält. Lacht man viel und benimmt sich wie immer, erkennt der Hund vielleicht, dass seine Angst völlig unbegründet ist und entspannt sich wieder.

Katzen vertragen es im Gegensatz zu Hunden, beruhigend angesprochen zu werden. Allerdings sollte man ihnen nicht zu aufdringlich sein und dem Tier die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob es Körperkontakt wünscht oder nicht. Aber eine beruhigende Stimme und das normale Verhalten helfen Katzen schon, die Angst besser zu überwinden.

Homöopathische Mittel gegen Gewitterangst

Bei Tieren, die sich überhaupt nicht entspannen können und nicht aus ihren Ängsten herausfinden, können homöopathische Mittel wie Phosphor und Lycopodium die direkte Gewitterangst beeinflussen. Nux Vomica oder Hyoscyamus können die Geräuschängste positiv beeinflussen. Das hilft den Tieren dabei, sich entspannt verhalten zu können.

Es ist immer wichtig, durch den Abgleich des Arzneimittelbildes zu schauen, welches Mittel am besten zum eigenen Tier passen würde. Die Potenzwahl sollte bei psychischen Problemen wie Gewitterangst immer ab der D 30 / C 30 gewählt und nur einige Tage verabreicht werden.

Handelt es sich bei der Gewitterangst um Angst vor Geräuschen?

Auch können diese Ängste reguliert werden, indem man die Geräusche, die ein Gewitter verursacht, auf einen Tonträger aufnimmt und dem Tier, gepaart mit positiven Erlebnissen (Spiel, Leckerli), sehr leise vorspielt, so dass es kaum wahrnehmbar ist. Dann wird die Lautstärke angepasst erhöht, bis das Tier beim Spiel oder der Leckerligabe unter voller Lautstärke völlig entspannt bleibt.

Sicher kommen zu einem echten Gewitter die elektrischen Aufladungen der Luft hinzu, die Tiere mit Sicherheit spüren und die wieder für eine andere Atmosphäre sorgen. Aber vielleicht erinnert sich Ihr Tier in diesem Moment, wo Sie ein Spiel oder Leckerlis anbieten daran, wie entspannt es während des Trainings war, trotz Gewitter-Lärm und vergisst einen Teil seiner Angst dabei.

Bildnachweis: kozorog / stock.adobe.com

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