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Gesundheit: Sprühreiniger im Haushalt steigern das Asthmarisiko

Lesezeit: 1 Minute Haushaltsreiniger in Sprayform können das Asthmarisiko erhöhen, warnen Lungenärzte. Besonders gefährlich sind offenbar sprühfähige Glas- und Möbelreiniger sowie Raumsprays zur Geruchsverbesserung. Selbst wenn diese Sprays nur einmal wöchentlich eingesetzt werden, erhöht sich dadurch das Risiko für Atemwegsbeschwerden und asthmatische Symptome um etwa das Anderthalbfache. Wer solche Sprays häufiger als vier Mal pro Woche anwendet, verdoppelt sein Risiko für die Atemwege sogar.

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Gesundheit: Sprühreiniger im Haushalt steigern das Asthmarisiko

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Zu diesem Schluss kam eine im „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ veröffentlichte Studie. An ihr hatten mehr als 3.500 Frauen und Männer im Alter von 20 bis 44 Jahren aus zehn Ländern Europas teilgenommen, darunter Spanien, Großbritannien, die Niederlande, Italien, Schweden und Deutschland. Alle Teilnehmer waren zu Beginn der Untersuchung frei von Asthma und putzten regelmäßig ihren Haushalt selbst. Untersucht wurde die Wirkung von 15 verschiedenen Mitteln.
Je öfter sie die Reinigungsmittel benutzen und je mehr verschiedene Produkte sie dabei verwendeten, umso häufiger waren Atemwegsbeschwerden und asthmatische Symptome. Die häufige Verwendung solcher Sprays muss daher als ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung von Asthma bronchiale im Erwachsenenalter angesehen werden. Und was Erwachsenenlungen schadet, kann auch für Kinder nicht gesund sein!
Verzichten Sie deshalb nach Möglichkeit auf Reiniger in Sprayform. Je größer die behandelte Fläche und je kleiner der Raum (denken Sie an Badreiniger zum Aufsprühen!), desto schlechter für die Atemwege. Falls Sie doch mal zum Spray greifen (müssen), sollten Sie in jedem Fall gut dabei lüften und darauf achten, dass Ihr Kind nicht im Raum ist!

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