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Gesundes Herz am Arbeitsplatz: Vorsorge-Tipps

Lesezeit: 2 Minuten Stress, wenig Bewegung und eine schlechte Ernährung machen dem Herz gerade am Arbeitsplatz zu schaffen. Die Folge ist eine stark ansteigende Todesrate bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um die Zahl der Herzerkrankungen zu verringern, bietet die Deutsche Herzstiftung ein kostenloses Flugblatt zum Thema "Herzgesund am Arbeitsplatz“ an.

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Gesundes Herz am Arbeitsplatz: Vorsorge-Tipps

Gesundes Herz am Arbeitsplatz: Vorsorge-Tipps

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Stress am Arbeitsplatz ist ein Hauptgrund, wenn es dem Herz schlecht geht. Zwischen Termin, Besprechung und Telefonkonferenz wird noch schnell ein Happen eingeworfen und abends ist man zu müde, noch eine Sporteinheit einzulegen. Ein Hauptleidtragender ist das Herz. So ist es kein Wunder, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den Haupt-Todesursachen der Moderne gehören.

Am 27. September ist Weltherztag. Aus diesem Anlass gibt die Deutsche Herzstiftung ein kostenloses Flugblatt „Herzgesund am Arbeitsplatz“ heraus. Mit diesem Flugblatt möchte die Herzstiftung Arbeitnehmern Tipps geben, wie sie mit kleinen Veränderungen im Alltag ihr Herz schützen können.

In jedem Jahr sterben rund 17 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Krankheiten. Rund die Hälfte davon ist dabei in der produktiven Lebensphase. Das zeigt, wie die Arbeit das Herz belasten kann. „Dabei handelt es sich bei vielen Ursachen dieser Krankheiten um Faktoren, die jeder Einzelne sehr gut beeinflussen kann“, betont Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung.

„So sind Rauchen, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel zusammengenommen für rund 80 Prozent der jährlich weltweit mehr als 17 Millionen Todesfälle verantwortlich, die in Folge von Herzkrankheiten und Schlaganfällen auftreten. Mit erfolgreicher Vorsorge und Verhaltensänderung – gerade auch am Arbeitsplatz – wären sehr viele dieser Todesfälle vermeidbar.“

Bereits jetzt bieten viele Unternehmen Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung an. Doch letztendlich liegt es an jedem selber, ob man sein Leben soweit ändert, dass das Herz nicht vom Alltag unnötig belastet wird.

Schon kleine Änderungen am Arbeitsplatz schützen das Herz

Um sein Herz zu schützen, kann man bereits am Arbeitsplatz mehr Bewegung in sein Leben einbauen. Denn nichts schützt das Herz besser, als regelmäßig den Kreislauf in Schwung zu bringen. Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, statt Aufzug oder Rolltreppe zu fahren, die Treppe zu benutzen oder den Kollegen zu besuchen, anstatt eine E-Mail zu schreiben, kann dem Herz schon viel helfen. Im Übrigen wird auch die Leistung besser, denn wer körperlich aktiv ist, kann auch konzentrierter arbeiten.

Als Arbeitnehmer sollte man in jedem Fall auf ein rauchfreies Arbeitsumfeld bestehen. Denn auch Passivrauchen schadet dem Herz und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mit der Ernährung kann man generell sein Herz schützen oder ihm auch Schaden zufügen. Wenig Fett, wenig Salz, kein Fast Food, dafür mediterrane Gerichte wäre eine herzgesunde Ernährung. Es ist auch gesünder, sich beim Essen Zeit zu lassen. Wobei es natürlich schwer ist, sich Zeit zum Essen zu nehmen, wenn man Stress bei der Arbeit hat.

Kostenloses Faltblatt „Herzgesund am Arbeitsplatz“

Weitere Informationen und Vorsorge-Tipps für den Arbeitsalltag enthält das von der Deutschen Herzstiftung herausgegebene Faltblatt „Herzgesund am Arbeitsplatz“. Es kann kostenlos angefordert werden bei: Deutsche Herzstiftung e.V., Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main, E-Mail: info@herzstiftung.de oder online über www.herzstiftung.de.

Bildnachweis: Goffkein / stock.adobe.com

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