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Gesunder Nahrungsmittel-Trend: Quinoa 

Lesezeit: 2 Minuten Seit einigen Jahren ist Quinoa auch bei uns in Deutschland ein beliebter Bestandteil unserer Ernährung geworden. Die etwa hirsegroßen Nüsschen wachsen bis zu 4500 m hoch unter kargen Bedingungen in den Anden und stellen für die Bevölkerung in Südamerika ein wichtiges Nahrungsmittel dar. Warum ist Quinoa auch für unsere Küche so interessant geworden?

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Gesunder Nahrungsmittel-Trend: Quinoa 

Gesunder Nahrungsmittel-Trend: Quinoa 

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Quinoa, auch Inkakorn genannt, gehört nicht zu den Getreidesorten, wie man aufgrund seines Aussehens vielleicht vermuten könnte. Tatsächlich ist es mit Spinat und Roten Rüben verwandt, kann allerdings vielseitiger verwendet werden. Das Inkakorn bildet nach der Blüte Stängel mit Fruchtknäuel aus, die je nach Sorte aus verschieden farbigen Samen bestehen, die etwa so groß wie Hirse sind. Quinoa ist außerordentlich nahrhaft und auch die Blätter der Pflanze können als Gemüse oder in Salaten verwertet werden.

Quinoa: reich an Eiweißen und Mineralstoffen

Die Pflanze enthält mehr Eiweiß als unsere üblichen Getreidesorten und andere Lebensmittel. Wer seinen Kohlenhydratverbrauch reduzieren möchte, hat mit Quinoa einen idealen Sattmacher zur Verfügung. Zudem bieten die kleinen Nüsschen fast alle essentiellen Aminosäuren, ohne die wir nicht leben könnten, außerdem mehr als 50 Prozent ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und wichtige Mineralstoffe, vor allem Eisen, Magnesium, Calcium und Mangan.

Welche Vorteile hat Quinoa?

Das Inkakorn ist für unsere Gesundheit außerordentlich wertvoll. Da es vielseitig zubereitet werden kann und glutenfrei ist, bietet es Zöliakie-Betroffenen eine optimale Alternative zu Getreideprodukten. Die enthaltenen Saponine, Magnesium und basischen Ballaststoffe können sich positiv auf erhöhte Blutfettwerte auswirken.

Da bereits eine kleine Menge an zubereitetem Inkakorn sättigt, hilft es beim Abnehmen, zumal es fettarm ist. Seine basische Wirkung kann eine eventuelle Übersäuerung des Körpers ausgleichen und zum Beispiel Migräne und anderen Kopfschmerzarten vorbeugen, sollten diese durch ein Ungleichgewicht von Säure und Basen hervorgerufen werden.

Quinoa hat einen niedrigen glykämischen Index. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen nur langsam ansteigt und abfällt. Heißhungerattacken werden vermieden und Diabetiker benötigen weniger Insulin.

Das Inkagold schützt unseren Körper außerdem vor freien Radikalen, da es reichlich Antioxidantien enthält. Somit kann das Risiko für chronische Erkrankungen wie Demenz, rheumatische Formen oder Krebsarten, die durch oxidative Einflüsse entstehen können, deutlich gesenkt werden, wenn Quinoa regelmäßig in den Speiseplan mit einbezogen wird.

Wie lässt sich Quinoa verarbeiten?                                

Inkakorn ist in weißen, roten und schwarzen Sorten erhältlich und kann nicht roh genossen werden. Vor dem Kochen sollte es heiß abgespült werden, um die in der Schale vorhandenen Bitterstoffe zu entfernen.

Die weißen Körnchen sind durch ihren mild-süßen Geschmack für Frühstücksgerichte, Desserts, aber auch für herzhafte Mahlzeiten geeignet. Rotes Quinoa wird beim Kochen braun, locker, leicht körnig und entwickelt ein nussiges Aroma. Diese Sorte ergänzt vor allem Gerichte, die Fleisch, Fisch, Gemüse oder Salat enthalten.

Schwarzes Quinoa bleibt nach dem Garen bissfest und besitzt ein eher mild-nussiges, süßes Aroma. Es passt optimal zu Salaten und gemischten Gerichten aus der Pfanne. Besonders vielseitig zu verwenden ist eine Mischung aus allen drei Quinoa-Sorten. Sie kann sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen und in Salaten verwendet werden und bietet sich als eine farblich ansprechende Beilage an.

Bildnachweis: 85385957 / Adobe Stock

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