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Gesunde Schwangerschaft durch Radfahren

Lesezeit: 2 Minuten Bewegung an der frischen Luft ist empfehlenswert für schwangere Frauen, um gesund und fit zu bleiben. Eine optimale Sportart während der Schwangerschaft ist das Radfahren. Wenn Sie einige Regeln beachten, ist Radfahren bis zum Ende der Schwangerschaft möglich.

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Gesunde Schwangerschaft durch Radfahren

Gesunde Schwangerschaft durch Radfahren

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Sport in der Schwangerschaft

Bewegung an der frischen Luft ist für schwangere Frauen wichtig, damit Sie gesund bleiben. Sie halten Ihren Kreislauf in Schwung und vermeiden viele lästige Schwangerschaftsbeschwerden wie zum Beispiel Verstopfung. Auch die Entbindung fällt Ihnen leichter, wenn Sie sich während der Schwangerschaft fit halten. Aber nicht alle Sportarten eignen sich für eine schwangere Frau wie zum Beispiel Ballsportarten oder Skifahren. Empfehlenswert sind Sportarten wie Schwimmen, Walken oder Radfahren.

Radfahren in der Schwangerschaft

Entspanntes Radeln auf dem Fahrrad ist für die meisten Frauen ein empfehlenswerter sportlicher Ausgleich während der Schwangerschaft. Im Gegensatz zum Joggen verteilt sich die Belastung gleichmäßig auf Muskeln und Gelenke. Auch wenn die Pfunde des rundlichen Babybauchs drücken, fängt der Sattel einen Teil des Gewichtes auf. So schonen Sie trotz Bewegung Ihre Knie. Durch das Radfahren bringen Sie nicht nur Ihren Kreislauf auf Trab sondern beugen auch Krampfadern und Thrombose vor. Denn durch die Schwangerschaft stauen sich leicht Blut und Wasser in den Beinen. Durch die Bewegung kann das Blut wieder gut zirkulieren.

Gesundheitstipps bei Radfahren

Bei guter Gesundheit spricht nichts gegen das Radfahren während der Schwangerschaft. Das Fruchtwasser schützt das Baby auch wenn es einmal über Kopfsteinpflaster geht. Nicht geeignet ist Fahrradfahren allerdings bei schwangeren Frauen, die vorzeitige Wehen haben oder zu Frühgeburten neigen. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall erst bei Ihrem Arzt, ob er die Bewegung auf dem Rad empfiehlt.

Beachten Sie auch diese Sicherheitstipps:

  • Radeln Sie lieber nicht, wenn Sie keine Übung im Fahrradfahren haben oder wenn Sie sich auf dem Rad unsicher fühlen. Walken oder Schwimmen sind in diesem Fall ungefährlichere Sportarten für Sie.
  • Verzichten Sie auf lange Fahrradtouren und extreme Steigungen, die Sie überanstrengen.
  • Wählen Sie leicht fahrbare Strecken aus und meiden Sie unebene Straßen. Im Notfall schieben Sie Ihr Rad über ein holpriges Pflaster.
  • Im lebhaften Stadtverkehr fahren die anderen Verkehrsteilnehmer nicht immer rücksichtsvoll. Meiden Sie deshalb verkehrsreiche Straßen.
  • Bei Regenwetter steigt die Unfallgefahr. Besonders im Herbst kann das Rad leicht auf nassem Laub ausrutschen. Meiden Sie diese Situationen.
  • Auf einem Damenrad fällt schwangeren Frauen das Auf- und Absteigen viel leichter. So verringern Sie die Sturzgefahr.
  • Gönnen Sie sich einen weichen, gepolsterten Sattel und stellen Sie das Fahrrad so ein, dass Sie aufrecht sitzen. Eine nach vorne gebeugte Position wie auf einem Rennrad ist mit fortschreitender Schwangerschaft nicht günstig.

Lesen Sie weitere Tipps, wie Sie Venenleiden vorbeugen.

Bildnachweis: Den / stock.adobe.com

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