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Gesunde Omega-3-Fettsäuren aus vergiftetem Fisch?

Lesezeit: 2 Minuten Omega-3-Fettsäuren sind sehr gesund. Sie verbessern unter anderem die Gehirnfunktion und senken das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Die Hauptquelle ist Hochseefisch. Leider sind viele Fische mit Giften vor allem Quecksilber belastet. Erfahren Sie welche Fisch Sie essen können und welche Alternativen es gibt, um sich mit Omega-3 zu versorgen.

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Gesunde Omega-3-Fettsäuren aus vergiftetem Fisch?

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Fisch ist gesund

Insbesondere Kaltwasserseefisch enthält große Mengen der begehrten Omega-3-Fettsäuren. Diese haben zahlreiche nachgewiesene gesundheitsfördernde Wirkungen, wie zum Beispiel:

  • Förderung der Gehirnentwicklung bei Kindern
  • Vorbeugung von Alzheimer und Demenz
  • Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen
  • Vorbeugung bestimmter Krebsarten zum Beispiel der Prostata

Man möchte also gerne genug davon essen. Interessanterweise nimmt der kleine Fisch die Omega-3-Fettsäuren mit seiner Algennahrung auf. Na und der größere Fisch mit dem kleinen Fisch. Die Nahrungskette endet dann zum Beispiel beim Thunfisch und dieser im Sushirestaurant. Fisch enthält aber noch weitere wichtige Nährstoffe zum Beispiel Eiweiße und Phosphor.

Vermeiden von Giftstoffen

Leider sind auch unsere Meere mittlerweile von den Segnungen der Zivilisation vergiftet: Riesige Flächen sind von Plastikmüll bedeckt, Ölteppiche und Schweröle tun ein Übriges. Für unser Thema sind insbesondere organische Quecksilberverbindungen relevant. Quecksilber ist ein hochtoxisches Nervengift.

Deshalb sollten Sie, wenn möglich, auch Ihre Amalgamfüllungen (min. 50% Quecksilber!) entfernen lassen. Dies sollte aber mit Bedacht und einem Zahnarzt geschehen, der weiß was er tut und damit ist nicht der schnelle "Verkauf" von Goldinlays gemeint. Es lohnt sich gut zu recherchieren.

In jedem Falle gilt: Finger weg von Amalgam während der Schwangerschaft. Auf keinen Fall sollte an alten Amalgamfüllungen gerührt werden oder gar neue gelegt werden, wenn Sie schwanger sind.

Aber zurück zu unseren Fischen. Natürlich erwischt es hier das Ende der Nahrungskette besonders. Insbesondere langlebige Raubfische enthalten große Mengen Methylquecksilber. Die Menge ist besonders bei Schwertfisch und Thunfisch bedenklich. Von diesen Fischen sollten monatlich nur wenige hundert Gramm gegessen werden.

Von Lachs und Sardine können Sie dagegen mehrere Kilos verzehren, bevor es problematisch wird. Was haben Sie also von guter Omega-3-Versorgung, wenn Sie sich gleichzeitig mit Quecksilber vergiften.

Alternativen zur Fischmahlzeit

Die gute Nachricht: Fischöle enthalten keine nennenswerten Giftstoffmengen. Sie sind also für unsere Zwecke zu empfehlen. Sie können einfach zum Frühstück einen Löffel Lebertran zu sich nehmen. Wenn Sie die Flasche im Kühlschrank aufbewahren ist der Geschmack erträglich und preislich ist diese Variante unschlagbar.

Fischölkapseln sind eine Alternative, allerdings kommt es häufiger zu fischigem Aufstoßen. Nun gibt es auch Öle aus den schon erwähnten Algen, die zwar auch nicht toll schmecken, andererseits auch eine Alternative für Vegetarier sind. Pflanzliche Öle enthalten keine DHA oder EPA, wie die wirksamen Omega-3-Fettsäuren abgekürzt heißen.

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