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Gesunde Ernährung: So überzeugen Sie Ihre Kinder

Lesezeit: 2 Minuten Aus allen Ecken der Medien hört man die Rufe – Kinder müssen gesund ernährt werden. Dieser Prozess gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht. Nicht jedes Kind mag im Kleinkindesalter gerne Obst und Gemüse. Stattdessen tun es Pommes und Chicken Wings. Hier erfahren Sie Tipps, wie Sie die lieben Kleinen auf den Geschmack bringen.

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Gesunde Ernährung: So überzeugen Sie Ihre Kinder

Gesunde Ernährung: So überzeugen Sie Ihre Kinder

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Diese Situation kennt wohl jeder der Kinder hat: Man kocht mühevoll ein ausgewogenes Mahl und ruft zum Essen. Aber die wünschenswerte Reaktion der Kinder bleibt aus. Stattdessen wird gemeckert und die Mahlzeit wird notgedrungen heruntergeschlungen.

Dabei ist gesunde Ernährung bei Kindern sehr wichtig, da diese im Wachstum sind und die Grundlage für die körperliche Entwicklung gelegt wird. Soll man Ihnen also Fastfood und Cola durchgehen lassen? Oder gibt es Alternativen? Mit diesen Tipps machen Sie den Anfang.

Tipp 1: Unbedingt frühstücken

Es ist nicht nur eine Floskel – das Frühstück ist die Grundlage für einen guten Start in den Tag. Zunächst einmal sollten, wenn möglich alle Familienmitglieder gemeinsam frühstücken. Dies schafft ein gutes Familiengefühl und dient der Problemansprache schon am Morgen. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören am Morgen zunächst einmal Milchprodukte wie Kakao oder ein Joghurt.

Dazu sollte etwas Obst (Apfel, Birne, Kiwi, Weintrauben) oder Gemüse (Paprika, Karotten) gereicht werden – je nach Geschmack. Dies gilt auch für das zweite Frühstück im Kindergarten oder der Schule. Als Sättigungsgrundlage eignen sich beispielsweise Vollkornbrot oder Müsli. Als Getränke empfehlen sich Milchgetränke, Mineralwasser, Fruchtschorlen oder nicht gesüßter Tee.

Tipp 2: Seinen Sie ein Vorbild

Was Sie von den eigenen Kindern verlangen, sollten Sie natürlich auch selbst umsetzen. Es bringt nichts, wenn man der Tochter ein Müsli vorsetzt und selbst ein Stück Torte zum Frühstück isst. Für Ihre Kinder ist das ein Widerspruch. Sie orientieren sich an Ihrem Essverhalten und werden Sie bei nächster Gelegenheit mit diesem Missverhältnis konfrontieren. Gehen Sie also mit gutem Beispiel voran und essen Sie viel Obst und Gemüse.

Tipp 3: Kochen macht Spaß

Es gibt gerade für kleine Kinder nichts Schöneres als den Eltern beim Kochen zuzuschauen oder selbst zu helfen. Beziehen Sie die Kinder aktiv in die Essenszubereitung ein. Erläutern Sie die Bestandteile der einzelnen Zutaten und warum diese wertvoll für den Körper sind. So lernen Ihre Kinder die Vorteile von selbst gekochten Mahlzeiten und können das Gelernte später an die eigenen Kindern weitergeben. Außerdem haben sie häufig sehr viel Spaß dabei, selbst etwas zuzubereiten.

Tipp 4: Obst und Gemüse gekonnt verstecken

Nicht alle Kinder mögen rohes Obst und Gemüse. Daher sollten Sie sich überlegen, wie man es ansprechend „verpacken“ kann. So lassen sich beispielsweise Bananen, Erdbeeren und Pfirsiche hervorragend in sogenannten Smoothies oder Milchshakes verarbeiten. Auch Gemüse können Sie ansprechend optisch aufbereiten oder pürieren und in Form einer Sauce servieren. Sie sichern so die notwendige Vitaminaufnahme ihres Kindes.

Tipp 5: Süßigkeiten nicht komplett verbieten

Wenn Sie Ihren Kindern verbieten Süßes zu essen, erreichen sie das Gegenteil. Sie werden keine Gelegenheit auslassen, um in einem unbeobachteten Moment ihren Heißhunger zu stillen. Vereinbaren Sie deshalb Regeln. Es darf beispielsweise einmal täglich kontrolliert genascht werden. Als Alternative zur Schokolade können sie ihren Kindern einen Apfel, Weintrauben oder eine Banane anzubieten. So haben Sie eine bessere Kontrolle über das Naschverhalten ihres Nachwuchses.

Tipp 6: Fastfood selbst gemacht

Das gefürchtete Fastfood muss nicht immer schlecht sein. Zumindest nicht, wenn man es selbst zubereitet. Eine selbst gemachte Pizza mit allen leckeren Zutaten, die Ihre Kinder mögen, schlägt jede Tiefkühl-/Bestellpizza. Auch Hamburger oder Cheeseburger lassen sich mit viel Salat und magerem Fleisch leicht selbst zubereiten. Sie können so das Essverhalten ihrer Kinder kontrollieren und die Kleinen freuen sich über entsprechende Leckereien.

Bildnachweis: Oksana Kuzmina / stock.adobe.com

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