Praxistipps Reisen

Geschäftsreisen während Corona: Das gibt es zu beachten

Dienstreisen lassen sich auch während der Corona-Pandemie nicht immer vermeiden. Wer dennoch beruflich auf Reisen gehen muss, sollte einiges beachten. Zahlreiche Länder haben unterschiedliche Einreise- und Quarantänebestimmungen - und diese gilt es bei Antritt der Reise zu kennen. Und auch die Flugpläne sind häufig eingeschränkt. Deswegen ist es wichtig sich über Dienstreisen und ihre Notwendigkeit zu informieren.

Geschäftsreisen während Corona: Das gibt es zu beachten

Geschäftsreisen während Corona: Das gibt es zu beachten

Impfstatus häufig ausschlaggebend

Corona machte es in den letzten Monaten beinahe unmöglich in die USA einzureisen. Erst seit November 2021 haben die USA ihre Grenzen für Urlauber und Dienstreisende wieder geöffnet. Wer derzeit eine Dienstreise in die USA plant, sollte nicht nur an das Visum, sondern auch an die Einreisebestimmungen denken. Für die Dienstreise in die USA ist der Impfnachweis vorzulegen. Immunisiert ist nur, wer bereits zwei Wochen vollständig geimpft ist.

Ohne Impfnachweis ist die Einreise in vielen Herrenländer nicht mehr möglich. Lange Zeit hinweg galt lediglich die Vorlage des PCR-Tests an Flughäfen und Grenzen, um passieren zu können. Doch der PCR-Test wird in zahlreichen Ländern derzeit lediglich als Zusatz für die Impfung oder den Genesungsstatus gesehen. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass ohne 2G (und manchmal auch 2G+) die Einreise verweigert wird.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Einreisebeschränkung des jeweiligen Landes im Blick haben. Auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes können diese mit wenigen Mausklicks aufgerufen werden.

Weitere Regeln beachten

Nur mit 2G und 2G+ ist es in vielen Fällen nicht getan. Wer beispielsweise seine Dienstreise nach Österreich antritt, muss bei der Heimkehr einiges beachten. Werden Länder als Hochrisikoländer eingestuft, musste bis vor Kurzem noch die Quarantäne bei der Rückkehr angetreten werden. Änderungen kann es in Bezug auf die unsichere Lage jederzeit geben. Ein negativer PCR-Test ist bei der Einreise auf jeden Fall vorzulegen.

Entsenderegelungen beachten

Wer seine Mitarbeiter während der Corona-Pandemie auf Dienstreise schickt, muss sich unabhängig von der Einreisebestimmung auch an die Entsendereglung der EU halten. Hierbei geht es um die Vorabmeldung von Entsendeaufträgen. Lokale Arbeitsbestimmungen müssen eingehalten werden. Unternehmen müssen sich schon vor der Abreise des Mitarbeiters um diese Regelungen und die Vorabmeldung kümmern.

Unterkünfte sichern

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es in zahlreichen Ländern immer wieder zu Lockdowns. Das bedeutet, dass auch Hotels und andere Übernachtungsmöglichkeiten geschlossen werden. Da gestaltet sich die Dienstreise durchaus schwierig. Denn viele Länder fordern vor der Einreise bereits die Vorlage des Hotels, in dem genächtigt wird.

Um im Zielland nicht vor verschlossenen Hoteltüren zu stehen, sollte schon von Zuhause aus, ein Hotel gebucht werden. Selbst in Corona-Zeiten gibt es einige Hotels, die für Geschäftsreisende ihre Pforten geöffnet haben. Allerdings sind hier die landesspezifischen Corona-Regelungen zu beachten. Es macht Sinn sich mit diesen vertraut zu machen.

Muss die Dienstreise sein?

Unter den Coronabedingungen sollte sich jedes Unternehmen fragen, ob die Dienstreise zwingend erforderlich ist, oder vertagt werden könnte. Das aktuelle Infektionsrisiko sollte auch bei Dienstreisen stets im Blick behalten werden. Vor allem Reisen ins Ausland sind mit einem enormen Mehraufwand und zahlreichen Vorbereitungen verbunden.

Bei Dienstreisen innerhalb von Deutschland gestaltet sich der Umstand ein wenig leichter. Fehlende Reisebestimmungen machen Dienstreisen innerhalb von Deutschland möglich. Dennoch sollten Gebiete mit hohen Inzidenzzahlen weitgehend vermieden werden, um keine Risiken eingehen zu müssen.

Kann der Mitarbeiter die Reise verweigern?

Natürlich haben Mitarbeiter das Recht sich der Dienstreise zu entziehen. Vor allem, wenn die Geschäftsreise in Hochrisikogebiete geplant wird, besteht das Recht auf Verweigerung. Könnte die Dienstreise vertagt werden, besteht Gefahren für die eigene Gesundheit, können Mitarbeiter auf Missachtung der eigenen Interessen und gesundheitlichen Versehrtheit plädieren. Sollte es zu arbeitsrechtlichen Sanktionen wie Kündigung oder Abmahnungen kommen, können Mitarbeiter dagegen vorgehen.

Fazit

Corona beherrscht seit mehr als 20 Monaten unseren Alltag. Auch Wirtschaft und das Berufsleben sind davon nicht ausgenommen. Vor allem Dienstreisen haben in den letzten 20 Monaten sehr unter den Einreisebeschränkungen und Auflagen gelitten. Die Einreise ist in vielen Ländern nur noch mit der Vorlage eines 2G-Nachweises möglich. Oftmals muss auch ein tagesaktueller PCR-Test vorgelegt werden. Beinahe jedes Land hat andere Bestimmungen. Und diese können sich aufgrund der Corona-Situation beinahe täglich ändern. Wer nicht reisen muss, sollte Geschäftsreisen weitgehend vertagen, um kein Risiko eingehen zu müssen.

Bildnachweis: DimaBerlin / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: