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Geniale Kreativitätstechnik: Die Drei-Schlaufen-Methode

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt unzählige und teilweise hoch komplexe Kreativitätstechniken. Eine einfache und dennoch sehr effektive ist die Drei-Schlaufen-Methode. Ihr Vorteil: Sie lässt sich ständig und fast überall anwenden. Wenn man mit ihr ein Ergebnis erzielt hat, lässt sie sich für das nächste Produkt oder den nächsten Produktionsschritt wieder einsetzen. Erfahren Sie, wie Sie mit dieser Methode Ihre Kreativität in praktische Ergebnisse umsetzen können.

2 min Lesezeit
Geniale Kreativitätstechnik: Die Drei-Schlaufen-Methode

Geniale Kreativitätstechnik: Die Drei-Schlaufen-Methode

Lesezeit: 2 Minuten

Von der Idee zum fertigen Produkt

Die Drei-Schlaufen-Methode zielt darauf, kreative Ideen zu einem Entwurf zu verdichten und systematisch zu einem fertigen Produkt weiter zu entwickeln. Sie arbeitet mit genau drei Schritten:

  1. S = Ideen sammeln
  2. V = Ideen verdichten
  3. P = Produzieren.

Am Ende jeder Schlaufe gibt es ein R = Resultat. Das Resultat wiederum dient als Basis für die nächste Schlaufe. Die Methode wird daher auch das Resultatoptimierungsmodell bezeichnet.

Die Entwurfsschlaufe

Jedes Kreativprojekt beginnt mit einem Auftrag oder einem Ziel. Wenn klar ist, was entwickelt werden soll, geht es los mit der ersten Schlaufe, der Entwurfsschlaufe.

Diese beginnt mit S1 = Ideen sammeln. Es folgt als nächstes V1 = Ideen verdichten und schließlich der letzte Schritt P1 = Produzieren. Am Ende der ersten Schlaufe steht ein erstes Endprodukt, nämlich R1 = Fertiger Entwurf.

Die Optimierungsschlaufe

R 1 wird nun vorgestellt und begutachtet. Ausgehend vom eingeholten Feedback, folgt die zweite Schlaufe. Das erste Resultat R1 wird nun verbessert. Es folgen die Schritte S2 = Ideen sammeln, V2 = Ideen verdichten und zum Schluss wieder P2 = Produzieren. Am Ende der Optimierungsphase steht dann R2 = Optimierter Entwurf. Damit ist der zweite Meilenstein erreicht.

Die Finalisierungsschlaufe

Die dritte Schlaufe läuft wie die beiden ersten ab. R2 wird wieder begutachtet, auf Grundlage des Feedbacks folgen nun die Schritte S3, V3 und schließlich P3. Mit R3 ist dann das Endergebnis, das fertige Produkt oder auch Projektziel, erreicht.

Befolgen Sie bei dieser Kreativitätstechnik vier Regeln

  1. Halten Sie sich gnadenlos an die drei Phasen. Ein Entwurf wird einmal produziert und dann genau zwei Mal verbessert.
  2. Überzeugt das Endergebnis nicht, starten Sie den gesamten Prozess wieder von vorne mit einem neuen Entwurf. Eine einmal gescheiterte Idee wird nicht x-Mal verschlimmbessert.
  3. Frieren Sie das jeweilige Resultat einer Schlaufe ein, holen Sie anschließend Feedback ein und starten Sie erst dann die nächste Schlaufe. Vermischen Sie auf keinen Fall die Phasen.
  4. Jede Schlaufe kostet Zeit und damit Geld. Falls Sie für einen Kunden arbeiten: Dringt dieser auf immer weitere Optimierungsphasen oder Entwürfe, müssen Sie ihm dies in Rechnung stellen.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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