Familie Praxistipps

Gemeinsames Sorgerecht: Zustimmung beider Eltern muss bei schulischen Entscheidungen vorliegen

Lesezeit: < 1 Minute Bei einem Kind steht die Entscheidung an, ob es eine Klasse überspringen, freiwillig zurückgehen oder für ein Testverfahren gemeldet werden soll. Die Eltern des Kindes leben getrennt, haben aber ein gemeinsames Sorgerecht. Was geschieht, wenn sich die Eltern nicht auf eine Entscheidung einigen können?

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Gemeinsames Sorgerecht: Zustimmung beider Eltern muss bei schulischen Entscheidungen vorliegen

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Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Eltern auch nach ihrer Trennung oder Scheidung weiter gemeinsam das Sorgerecht für ihre Kinder ausüben. Das bedeutet, dass sie in allen für die Entwicklung des Kindes bedeutsamen Fragen gemeinsam entscheiden müssen.

Soll z.B. ein Kind nach der Vorstellung der Klassenlehrerin und der Mutter die Klasse freiwillig wiederholen und stimmt der Vater dem nicht zu, darf die Schule das Kind nicht einfach am Unterricht der unteren Klasse teilnehmen lassen. Auch wenn den Lehrkräften die Entscheidung pädagogisch noch so falsch erscheint: Aufgrund des gemeinsamen Sorgerechts der Eltern muss die Schule den Antrag der Mutter ablehnen. Der Mutter bliebe in diesem Fall nur die Möglichkeit, die Rückversetzung ihrer Tochter im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens durchzusetzen.

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