Gesundheit Praxistipps

Gehören Energy-Drinks zu den Einstiegsdrogen?

Lesezeit: < 1 Minute Wer viele Energy-Drinks konsumiert, greift häufiger zu Zigaretten, Alkohol und Drogen; Jugendliche sind davon besonders betroffen. Das zeigt zumindest eine amerikanische Studie. Sie wird inzwischen heftig diskutiert, aber oft falsch interpretiert. Erfahren Sie hier mehr darüber, ob Energy-Drinks als Einstiegsdroge gelten.

< 1 min Lesezeit
Gehören Energy-Drinks zu den Einstiegsdrogen?

Gehören Energy-Drinks zu den Einstiegsdrogen?

Lesezeit: < 1 Minute

Jugendliche Vieltrinker nehmen häufiger Drogen, besagt eine aktuelle US-Studie. Doch der wirkliche Zusammenhang ist nicht so einfach, wie die Schlagzeile vermuten lässt. In Wirklichkeit weisen die Ergebnisse der Studie keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem erhöhten Konsum von Energy-Drinks und Drogenmissbrauch auf.

Die Kernaussage der Studie bezieht sich allein auf die Tatsache, dass der weit verbreitete Konsum von Energy-Drinks zu einem erhöhten Risiko für den Konsum von Alkohol und Drogen führen kann.

Der Lifestyle macht den Unterschied

Die unterschiedlichen Lebensweisen von Jugendlichen, so die US-Wissenschaftler, machen den Unterschied. Jugendliche, die weniger gesund leben, kümmern sich auch allgemein wenig um ihre Gesundheit und greifen eher zu illegalen Drogen. Für die Studie wurden US-amerikanische Studenten zu ihren Trinkgewohnheiten und ihrem Drogenkonsum befragt.

Die Auswertung der Befragung ergab, dass rund ein Drittel der Befragten Energy-Drinks konsumieren. Die Studie belegt auch, dass Jungen häufiger davon trinken als Mädchen. Ebenso wie Jugendliche aus zerrütteten Familien oder aus Familien mit bildungsfernem Hintergrund. Doch besteht auch hier kein ursächlicher Zusammenhäng der diagnostizierten Zusammenhänge.

Energy-Drinks liegen im Trend

Die massiven Werbekampagnen für Energy-Drinks lassen diese Art von „Energiespender“ immer beliebter werden. Das zeigt, welche weitläufigen Folgen aggressive Vermarktungsstrategien auf Jugendliche haben können. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass risikobereite Jugendliche schneller bereit sind, sich den Kick mit den illegalen Drogen zu „gönnen.“

Bildnachweis: HandmadePictures / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: