Computer Praxistipps

Gefährliche PIF-Dateien

Lesezeit: < 1 Minute PIF steht für "Program Information File" und speichert Windows-Programmeinstellungen für alte DOS-Anwendungen. Das Problem dieser Dateien: Windows blendet die Dateiendung ".PIF" grundsätzlich aus. Und das selbst dann, wenn Sie über "Extras" -> "Ordneroptionen" -> "Ansicht" die Option "Dateinamenserweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden" deaktiviert haben.

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Gefährliche PIF-Dateien

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Die Datei „name.txt.pif“ wird im Explorer also nur als „name.txt“ angezeigt. Selbst erfahrende Benutzer glauben dann, eine Textdatei zu öffnen. Beim Doppelklick auf eine „.PIF“-Datei wird diese jedoch wie eine DOS-Anwendung ausgeführt und kann folglich beliebige Befehle ausführen. Benutzer werden so hinters Licht geführt: Sie öffnen eine eigentlich ungefährliche Datei, installieren in Wirklichkeit aber einen Virus.

Zuverlässigen Schutz schafft jeder aktuelle Virenscanner wie AntiVir. Damit Sie aber erst gar nicht über solche Tricks stolpern, nehmen Sie in der Registry die folgende Änderung vor, damit die Dateiendung „.PIF“ stets angezeigt wird:

  • Starten Sie den Registry-Editor über „Start“ -> „Ausführen“ -> „regedit“.
  • Wechseln Sie in den Schlüssel „HKEY_CLASSES_ROOT/piffile/“.
  • Benennen Sie den Eintrag „NeverShowExt“ in „AlwaysShowExt“ um.

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