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Gedächtnistraining: Vier Tipps, mit denen Sie sich Namen besser merken

Lesezeit: 2 Minuten Können Sie sich auch so schwer Namen merken? Es kann unter Umständen sehr unangenehm sein, wenn man eine wichtige Person wiedertrifft und sich partout nicht an den Namen erinnern kann. Hier sind vier Tipps, damit Ihnen das nicht mehr passiert.

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Gedächtnistraining: Vier Tipps, mit denen Sie sich Namen besser merken

Lesezeit: 2 Minuten

Oft merken wir uns nur deshalb Namen so schwer, weil wir sie nur einmal hören. Wiederholungen helfen Ihnen dabei, sich Namen zu merken:

  • Wiederholen Sie gleich, wenn Sie jemandem vorgestellt werden, den Namen, indem Sie den anderen direkt ansprechen: "Es freut mich, Sie kennenzulernen, Frau Lukowski." "Wie geht es Ihnen, Herr Friedberg?"
  • Wiederholen Sie auch im Geist den Namen mehrmals.
  • Gehen Sie nach dem Gespräch noch einmal für sich die Namen mit den entsprechenden Gesichtern durch, und sprechen Sie jeden Namen mehrmals laut aus.
  • Schreiben Sie den Namen ruhig ein- oder zweimal auf. Damit prägen Sie ihn sich auch noch einmal ein.
  • Bekommen Sie eine Visitenkarte, so halten Sie sie eine Weile in der Hand, und lesen Sie öfter den Namen, bevor Sie sie wegstecken.

Es gibt sehr viele Namen, die Sie sich gut bildlich vorstellen können. Durch eine bildliche Assoziation prägt sich jeder Name viel besser und dauerhafter ein. Entscheidend ist, dass Sie vor Ihrem inneren Auge tatsächlich ein Bild entstehen lassen.

  • Frau Vogelsang – stellen Sie sich vor, wie Frau Vogelsang einen singenden Vogel auf dem Kopf sitzen hat.
  • Herr Heldt – stellen Sie sich Herrn Heldt in einer Ritterrüstung vor, wie er erfolgreich einen Drachen besiegt hat.
  • Ehepaar Moosbach – stellen Sie sich vor, wie die beiden zusammen auf einem großen dicken Moospolster an einem Bach sitzen.

Vielleicht erscheint Ihnen dieses Vorgehen ein bisschen kindisch. Es mutet seltsam an, wenn wir fremde Menschen einfach in irgendwelche innere Bilder einarbeiten sollen. Aber Sie können sich so tatsächlich Namen viel besser einprägen. Probieren Sie es einfach einmal aus. Wählen Sie möglichst positive und nette Bilder, dann haben Sie ein besseres Gefühl dabei.

Es gibt Namen, zu denen fällt einem einfach kein Bild und keine Assoziation ein. Dann können Sie sich selbst eine Wort-Eselsbrücke dazu bauen.
  • Herr Radewisko: „Das ist der Herr, der mit dem Rade im Winter kommt.“
  • Frau Norghein: „So ähnlich wie Nordheim, aber mit g und n.“ 

Solche Eselsbrücken müssen keine kreativen Wundertaten sein – es geht einzig darum, dass Sie sich damit den Namen merken können.

Manche Menschen haben ausgesprochen schwierige Namen, die auch wenig bildhaft sind. Namen dieser Art verstehen wir oft nur halb, und so hält unser Gedächtnis diese Information auch für „nicht merkenswert“. Fragen Sie deshalb nach. Lassen Sie sich den Namen buchstabieren. Keine Angst – damit fallen Sie nicht negativ auf. Im Gegenteil: Die Person wird froh sein, daß sich jemand die Mühe macht, ihren Namen wirklich zu verstehen. Vielleicht hat der Namensträger auch eine kleine Geschichte dazu oder erzählt Ihnen, woher der Name kommt. Dann fällt es Ihnen noch leichter, den Namen nicht mehr zu vergessen.

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