Homöopathie Praxistipps

Geburtseinleitung mit Homöopathie

Lesezeit: 2 Minuten Wann ist eine homöopathische Geburtseinleitung sinnvoll? Bei einer Terminüberschreitung lautet inzwischen die allgemeine Empfehlung, nach 7 Tagen die Geburt in der Klinik einzuleiten. Doch sowohl Studien als auch die Erfahrung belegen, dass Geburten, die künstlich eingeleitet werden, problematischer und mit mehr Komplikationen verlaufen. Deshalb wird häufig auch eine natürliche Geburtseinleitung mit Homöopathie versucht.

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Geburtseinleitung mit Homöopathie

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Geburtseinleitung: Welcher Zeitpunkt ist der Richtige?
Eine Geburtseinleitung mit einer natürlichen Methode wie Homöopathie, Akkupunktur oder Rizinuscocktail ist dennoch eine Einleitung. Grundsätzlich sollte das Baby entscheiden, wann es kommen möchte. Unter entsprechender medizinischer Überwachung ist es häufig möglich, weit länger als 7 Tage über den errechneten Termin zu gehen und doch noch eine natürliche, selbstbestimmte Geburt zu erleben.

Deshalb sollte man auch mit natürlichen Geburtseinleitungsmethoden so lange wie möglich warten. Denn in den meisten Fällen lassen sich auch so Wehen auslösen.

Caulophyllum – Ein Mittel zum Fördern von Wehen
Manche Frauen haben einen sehr festen Muttermund, der sich während der Geburt nur sehr langsam öffnet. Dies führt dazu, dass die erste Phase sehr lange dauert, vor allem, wenn die Wehen nicht stark sind. Caulophyllum kann – vor der Geburt eingenommen – helfen, den Muttermund weicher zu machen und so eine schnellere Geburt ermöglichen.

Hier ist Vorsicht geboten: Nie vor dem Termin einnehmen! Zu Bedenken ist aber, dass die zweite oder dritte Geburt meist auch ohne Hilfe weit schneller läuft, als die erste. Und eine zu schnelle Geburt ist vielleicht nicht wünschenswert. Denn dieselbe Arbeit muss dann eben in kürzerer Zeit erledigt werden. Caulophyllum wird in Tiefpotenz (D4) auch zur Weheneinleitung nach Blasensprung gegeben.

Cimicifuga – Ein Mittel zur Geburtseinleitung
Sollte man sich trotz aller Bedenken doch zur Geburtseinleitung mit Homöopathie entscheiden, weil z. B. die Einleitung in der Klinik nicht mehr herauszuschieben ist oder eine echte Terminüberschreitung mit Gefährdung des Babys festgestellt wurde, wird Cimicifuga in der D2 im Abstand von 15 Minuten ca. 1-2 Stunden lang gegeben, um Wehen auszulösen. Dies sollte vorher unbedingt mit der Hebamme abgesprochen werden.

In einigen Fällen kommt es bei einer natürlichen Einleitung zu "unechten" Wehen, die in der Badewanne schwächer werden oder ganz aufhören. Dies ist ein Zeichen dafür, dass es einfach noch nicht so weit war. Dann wird auch eine erneute Gabe keine echten Wehen hervorrufen können.

Fazit
Eine Standardverschreibung zur Vorbereitung für eine einfache und leichte Geburt gibt es leider nicht. Arnika kann vorbeugend gegen die Geburtsverletzungen gegeben werden, das bedeutet aber nicht, dass die Geburt, die Schmerzen und die Anstrengung an sich leichter werden. Eine natürliche Geburtseinleitung mit Homöopathie kann eine Alternative zur Einleitung in der Klinik sein.

Während der Geburt kann die betreuende Hebamme zu starke Schmerzen mit Homöopathie lindern und auf viele andere Arten homöopathische Mittel unterstützend einsetzen. Darüber lesen Sie in den nächsten Artikeln. Die Geburt an sich muss die Frau aber dennoch alleine bewältigen. Dagegen hilft kein Kügelchen.

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