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Gaming im Abo: der Xbox Game Pass

Lesezeit: 2 Minuten Schon seit einigen Jahren bestreitet Microsoft einene eigenen, offeneren Weg in seiner Gaming-Sparte: Statt wie Sony alles auf die hauseigene Konsole zu setzen, will man den Spielern mehr Freiheiten bieten und hat sich dazu entschieden, Spiele aus den hauseigenen Studios sowohl auf Xbox wie auch dem PC zu veröffentlichen. Auch Bethesda Zenimax, die neueste Akqusition Microsofts zeigt das ganz offen: Die meisten der beliebten Frenchises des Publishers werden sogar weiterhin mit Sony Playstation und Nintendo Switch spielbar sein.

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Gaming im Abo: der Xbox Game Pass

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Doch damit nicht genug: Microsoft hat seit 2017 noch ein Ass im Ärmel, das den meisten Spielern einen massiven Mehrwert liefert: der Xbox Game Pass. Hier werden durchgehend mindestens 100 Spiele (teilweise sind es auch deutlich mehr) vieler verschiedener namhafter Publisher angeboten – zu einem festen monatliche Preis. Und hierbei hzandelt es nicht etwa um irgendwelche kleinen Indie-Spiele oder ältere Titel, die sich bisher nicht gut verkauft haben. Stattdessen bietet Microsoft viele Top-Titel teilwiese direkt zum Release an – ohne Einschränkungen. Das einzige Manko: Die Spiele bleiben nicht für immer im Game Pass. Nach einer variablen Zeitspanne werden sie durch neue Titel ersetzt. Es bleibt aber immer genug Zeit, um z.B. Single-Player Spiele komplett durchzuspielen. Für Multiplayer-Spiele bietet sich der Game Pass dann zum Beispiel an, um ein Produkt intensiv zu testen. Sollte man sich entscheiden, ein Spiel für einen längeren Zeitraum behalten zu wollen, so wird praktischerweise auch gleich ein Rabatt in Höhe von 20% auf die Spiele im Katalog des Game Pass gewährt.

Starker Preis für alle

Praktischerweise lässt sich der Game Pass auch erst einmal ganz bequem testen: Der erste Monat ist für einen Euro quasi geschenkt. Danach ist man dann mit 9,99€ pro Monat (für wahlweise Konsole oder PC), bzw. 12,99€ pro Monat für beides immer noch gut bedient. Schon der Kauf eines einzigen Spieles pro Monat ist deutlich teurer, so dass sich das Angbot auch für Casual Gamer lohnt. Sparfüchse können sich den Game Pass auch über eine Gamecard holen, die man bei verschiedenen Anbietern findet.

Unterschiede zur Konkurrenz

Auch Sony hat ein ähnliches Angebot im Repertoire. Mit Playstation Now lassen sich Playstation-Spiele über das Internet streamen. Sowohl auf Konsolen, wie auch auf PC und Handy. Microsoft erlaubt das mit dem xCloud genannten Service ebenfalls über den Game Pass, allerdings kann man hier eben auch alle Spiele herunterladen und auf dem jeweiligen Gerät nativ spielen, was zu einer deutlich besseren Qualität und schnellerer Reaktionszeit führt. Im Allgemeinen ist PS Now deswegen auch nur bei wirklich flotten Internetverbindungen zu empfehlen.

Sony erlaubt eine Veröffentlichung von großen Exklusiv-Titeln zudem erst nach einem halben Jahr auf PS Plus. Das ist bei Microsoft anders – hier kommen die Kunden sofort in den Genuss der aktuellsten Spiele – und zwar aller First-Party-Titel ohne Ausnahme. Zwar ist das Angebot bei Sony deutlich größer, allerdings finden sich hier zum großen Teil alte Titel und große Blockbuster-Veröffentlichungen sind eher rar und werden nur kurze Zeit im Katalog gehalten.

Bildnachweis: Lucky Project / stock.adobe.com

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