Homöopathie Praxistipps

Futtermittelallergie bei Katzen mit Homöopathie behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Manchmal enthalten Futtermittel Komponenten, auf die besonders empfindliche Katzen allergisch reagieren können. Eine Futtermittelallergie kann durch Getreide- oder Fleischsorten oder durch Konservierungsmittel ausgelöst werden. Die Auswirkungen dieser Allergien lassen sich mit homöopathischen Mitteln behandeln. Zudem sollten Sie eine Futterumstellung herbeiführen. Was können Sie gegen eine Futtermittelallergie tun?

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Futtermittelallergie bei Katzen mit Homöopathie behandeln

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Ursprung einer Futtermittelallergie
Auslöser allergischer Reaktionen bei Katzen können u. a. Futtermittel oder Zusatzstoffe im Futter sein, aber auch Getreidesorten oder Fleischsorten, die die Katze nicht verträgt. Um den Allergieauslöser zu finden, kann eine Ausschlussdiät angewendet werden. Dazu füttert man die Katze möglichst mit einer Proteinquelle, die nur einen Zusatz, wie etwa Reis beinhaltet. 

Wenn die Katze diese Futtermittel gut verträgt, tastet man sich langsam zu weiteren Fleischsorten und Zusätzen vor. Reagiert die Katze auf eines der neu hinzu genommenen Zutaten, lässt man diese sofort wieder weg.

Homöopathische Mittel gegen Allergien
Oft sind Katzen, die an Futtermittelallergien leiden, lange Zeit mit dem Allergieauslöser belastet und die Entgiftungsorgane reagieren dankbar auf homöopathische Entgiftungen, die mit Sulfur, Nux vomica oder Lycopodium durchgeführt werden können.

Je nach Anzeichen der Allergie kommen noch weitere Mittel in Betracht. Wenn sich Nesselausschlag zeigt, kann Urtica urens hinzugezogen werden. Wegweisend in der Homöopathie für Tiere sind ebenso wie beim Menschen immer die auftretenden Symptome und Modalitäten (Verschlechterung oder Besserung des Zustandes), um zum heilenden Mittel zu gelangen.

Durchfall oder Erbrechen als Allergiereaktion auf Futtermittel
Reagiert die Katze mit Erbrechen oder Durchfall auf ein Futtermittel, sollte man versuchen, künstliche Zusatzstoffe aus dem Futter zu verbannen, da diese oft der Auslöser für solche Reaktionen sind. Neben Nux vomica, Lycopodium, Arsenicum album oder Okubaka können auch Konstitutionsmittel der Katze helfen, die Krankheit zu beeinflussen.

Ein Konstitutionsmittel wird immer passend zum Gemüt und den Symptomen des Tieres ausgewählt. Dazu ist meist der Gang zum Fachmann nötig, da dieser den nötigen Abstand zum Tier hat und keine Zustände in das Verhalten hinein interpretiert. Vorzugsweise sollte er/sie sich im Verhalten der Katze auskennen, um abgrenzen zu können, was normales Verhalten und was außergewöhnlich ist.

Futter langsam umstellen
Bei immer wieder auftretendem Durchfall oder Erbrechen ist ebenso wie bei Hautreaktionen eine Futterumstellung meist unumgänglich. Eine Veränderung in der Fütterung ist für viele Katzen häufig ein Problem. Aus diesem Grund sollte eine Futterumstellung bei Katzen immer langsam geschehen.

Altes gewohntes Futter wird mit einer kleinen, minimalen Dosis (einer fast homöopathischen Dosis!) neuem Futter gemischt, damit sie sich an den Geruch des neuen Futters gewöhnen kann. Katzen riechen eher, ob ihnen ein Futter angenehm ist oder nicht, als dass sie es am Geschmack unterscheiden können. Wenn dies über einige Tage funktioniert hat, kann man den Anteil des neuen Futters langsam erhöhen bis später nur noch das neue Futter im Futternapf liegt.

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