Praxistipps

Frühjahrsputz: Reinigungsmittel müssen nicht immer chemisch sein

Lesezeit: 2 Minuten Beim Frühjahrsputz werden sämtliche Oberflächen, Polstermöbel und Fenster geputzt. Sie klettern hinter die Möbel und finden unter Umständen Flecken und Schmutz, von denen Sie glauben, dass diese nur mit chemischen Reinigern verschwinden. Doch machen diese chemischen Mittel leider auch krank. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Reinigungsmitteln Sie schonend putzen.

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Frühjahrsputz: Reinigungsmittel müssen nicht immer chemisch sein

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Vorsicht vor Chemiekeulen

Die meisten chemischen Reiniger helfen nicht mehr als die normalen Haushaltsreiniger, die auf natürlicher Basis hergestellt sind. Oft reinigen diese Reiniger sogar schlechter als die einfachen Reinigungsmittel und machen dafür sogar krank.

Benutzen Sie an Stelle von Chlorreinigern lieber einmal Essig oder Zitronensäure zur Beseitigung von Kalkflecken. Diese Reiniger kosten wenig Geld und sind nicht so schädlich für die Atemwege wie Chlor. Wenn Sie im Bad mit Chlorreinigern arbeiten, müssen Sie unbedingt darauf achten, die Fenster offen zu halten und dass Sie den Chlordämpfen nicht zu lange ausgesetzt sind. Von diesem Dämpfen können Sie auf Dauer schwere Lungenschäden erleiden.

Klassische Putzmittel den chemischen Reinigern vorziehen

Benutzen Sie auch lieber einmal das gute alte Scheuermittel oder Spülmittel beim Reinigen von Oberflächen, anstatt sofort zu einem chemischen Reiniger zu greifen. Neben Ihren Atemwegen wird Ihre Haut es Ihnen danken. Vor allen Dingen antibakterielle Reiniger können Ekzeme und Hauterkrankungen hervorrufen. Durch die flüchtigen Lösungsmittel wird die natürliche Hautflora zerstört und das Immunsystem dadurch geschwächt.

Forscher haben herausgefunden, dass es sogar besser ist, dem Körper ein paar mehr Bakterien zuzumuten, als in ständiger steriler Umgebung zu leben. Der Körper muss mit Krankheitserregern und Keimen in Berührung kommen, um dagegen vorgehen zu können. Daran sollten Sie auch beim Waschen denken. Gerade Kinder sollten schon früh in Sand und Erde spielen dürfen, damit das Immunsystem gestärkt wird.

Wenn Sie chemische Reiniger benutzen, müssen Sie unbedingt beachten, dass man diese unter gar keinen Umständen mischen darf. Wenn Sie das tun, riskieren Sie unkalkulierbare Wechselwirkungen und gefährden Ihre Gesundheit.

Lösungsmittelhaltige Reiniger

Wenn Sie flüchtige Lösungsmittel benutzen, sollten Sie stets gut lüften und Pausen machen. Diese Mittel können Sie regelrecht benebeln. Ziehen Sie Handschuhe an und vermeiden Sie den Hautkontakt. Beachten Sie immer die Gefahrstoffkennzeichnungen auf den Verpackungen, um vorbereitet zu sein. Wenn es jedoch geht, vermeiden Sie lösungsmittelhaltige Reiniger.

Schmutz vorbeugen

Am besten ist es, wenn Sie hartnäckige Flecken und Schmutz von Anfang an vermeiden. Das ist leichter gesagt als getan, aber wenn Sie mitbekommen, wie ein Fleck entsteht, kümmern Sie sich lieber sofort darum, als ihn eintrocknen zu lassen.

Wenn Sie hier diszipliniert vorgehen, wird der Griff zur chemischen Keule immer seltener notwendig sein. Reinigen Sie Ihren Herd sofort nach dem Kochen, da gerade hier Flecken durch die Hitze eingebrannt werden. Um Kalkflecken in der Dusche vorzubeugen, trocknen Sie nass gewordene Flächen sofort ab.

Sie möchten die Umwelt schützen?

Wenn Sie beim Frühjahrsputz etwas für die Umwelt tun möchten, achten Sie auf die Kennzeichnung Ihrer Reinigungsmittel. Der "Blaue Engel" und die "Euroblume" sind der beste Hinweis darauf, dass es sich um ein umweltschonendes Reinigungsmittel handelt.

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