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Frühjahrsmüdigkeit und Konzentrationsschwäche – So werden Sie wieder munter

Lesezeit: 2 Minuten Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Lustlosigkeit: Jeder Zweite leidet unter Frühjahrsmüdigkeit. Hauptursache ist die Änderung der Großwetterlage: Der Kalt-Warm-Wechsel macht dem Kreislauf zu schaffen, die längeren Tage und kürzeren Nächte bringen den Biorhythmus durcheinander. Halten Sie sich an diese neun einfach umzusetzenden Tipps, um munter zu werden.

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Frühjahrsmüdigkeit und Konzentrationsschwäche – So werden Sie wieder munter

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1. Besonders wichtig gegen Konzentrationsschwäche und Frühjahrsmüdigkeit: Gönnen Sie sich genug Schlaf – sieben bis acht Stunden –, damit Ihr Körper nachts ausreichend Melatonin produzieren kann. Essen Sie abends nichts Schweres; trinken Sie vorm Zubettgehen einen beruhigenden Kräutertee, z. B. Baldrian- oder Melissentee.

2. Essen Sie leicht und vitaminreich mit viel grünem Salat, Quark, Vollkornbrot, Joghurt und frischem Obst. Ein eiweißreiches Frühstück weckt Ihre Lebensgeister und lässt der Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

3. Trinken Sie möglichst 3 l Mineralwasser täglich: Das entschlackt und entgiftet nicht nur, sondern schenkt auch Ihrer Haut wieder Straffheit.

4. Nutzen Sie die Frühlingssonne als Power-Quelle: Gehen Sie mittags, wenn sie am hellsten scheint, für mindestens 10, besser 30 Minuten ins Freie. Selbst bei bedecktem Himmel wird Ihr Körper so zur Produktion von Hormonen und Vitamin D angeregt (wichtig für Immunsystem, Knochen, Zähne und Nerven).

5. Bewegen Sie sich viel. Lassen Sie das Auto stehen. Gehen Sie stattdessen zu Fuß oder radeln Sie. Ausgleichssport wie Joggen, Schwimmen, Walken oder Radfahren baut Stresshormone ab und die Aktivität an der frischen Luft bekämpft Frühjahrsmüdigkeit und Konzentrationsschwäche.

6. Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte durch Wechselduschen oder Kneipp-Güsse – immer zum Herzen hin. Gießen Sie morgens nach der warmen Dusche je 6 Sekunden lang kaltes Wasser über das rechte, dann das linke Bein: seitlich nach oben, dann mittig nach unten. Darauf folgen rechts Arm und Schulter, dann links Arm und Schulter. Frottieren Sie sich gut ab.

7. Gönnen Sie Ihrer Haut intensive Pflege mit extra feuchtigkeitshaltigen Cremes. So erholt sie sich vom ständigem Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und feuchtkalter Winterwitterung.

8. Sorgen Sie für Abwechslung: Treffen Sie sich mit Freunden im Kino, beim Konzert oder zum Essen. Das hellt Ihre Stimmung auf.
9. Machen Sie Urlaub, wenn es möglich ist: Zwei Wochen in den Bergen über 2000 m sind optimal, damit Ihr Körper mehr rote Blutkörperchen bildet, die für den Sauerstofftransport wichtig sind. Zwei Wochen an der See stimulieren Ihre Schilddrüse, die alle Stoffwechselvorgänge steuert und allgemein für mehr Aktivität sorgt.
10. Nicht zu vergessen: Sex. Das hebt den Spiegel der Sexualhormone – Sie fühlen sich frisch, energiegeladen und voller Kreativität.
Quelle: Dr. Marie-Luise Hansen, Schlaflabor, Universitätsklinikum Berlin; Dr. Günther Possnigg, Neurologe, Wien.

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