Fotografie Praxistipps

Fotoworkshops: Woran erkennen Sie gute Angebote?

Lesezeit: 2 Minuten Vorträge, Workshops und Schnellausbildungen gibt es inzwischen auch im Bereich Fotografie. Die Kosten dafür beginnen bei unter 100 Euro, können aber, insbesondere für Ausbildungen oder Fotoreisen, leicht über 1000 Euro kosten. Doch ist teuer gleich gut? Woran erkennen Sie ein qualitativ hochwertiges Angebot?

2 min Lesezeit
Fotoworkshops: Woran erkennen Sie gute Angebote?

Fotoworkshops: Woran erkennen Sie gute Angebote?

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Was will ich?

Zunächst sollte jeder ein paar Vorüberlegungen anstellen. Denn es gibt natürlich nicht den besten Workshop oder die beste Zusatzqualifikation im Bereich Fotografie. Wichtig ist zunächst, für sich selbst zu klären: Warum möchte ich mich im Bereich Fotografie weiterbilden?

Geht es mit um eine allgemeine Einführung in das Thema? Interessiert mich ein Spezialgebiet? Oder möchte ich mich vielleicht sogar beruflich in die Richtung Fotografie orientieren? Und: Wie viel Zeit bin ich bereit, zu investieren? Erst wenn diese Fragen geklärt sind, sollte die Recherche nach Anbietern beginnen.

Foto-Workshop für den Einsteiger

Wer sich für einen grundsätzlichen Überblick und eine Einführung in das Thema Fotografie interessiert, kann entweder einen Wochenendschnellkurs belegen oder sich für eine etwas ausführlichere Einführung entscheiden. Wichtig ist vor allem, dass neben der Theorie auch Praxisanteile in dem Angebot enthalten sind. Also: Das Angebot muss auch Module umfassen, in denen die Teilnehmer Fotos erstellen. Der Dozent sollte anwesend sein, um Hilfestellungen geben zu können. Und im Nachgang werden die Ergebnisse besprochen.

Fotoreise für die Spezialisten

Wer bereits gut mit seiner Kamera umgehen kann und sich nun vermehrt einem Spezialthema widmen möchte, der ist mit einem Workshop oder einer Fotoreise gut beraten. Zu Themen wie Makrofotografie, Naturfotografie oder Reisefotografie gibt es zahlreiche Workshops und Fotoreisen. Wichtig ist hier, dass die Dozenten über genügend fachliche Erfahrungen verfügen. Aber zusätzlich sollten diese auch Erfahrungen im Bereich der Wissensvermittlung mitbringen.

Schauen Sie sich also die Vita der Dozenten an. Sie können auch bei dem Anbieter anrufen und ein kurzes Beratungsgespräch erbitten. Gute Anbieter werden dies nicht ablehnen – denn schließlich wollen seriöse Dozenten auch die Fähigkeiten ihrer Teilnehmer kennen, um so ihr Workshopkonzept anpassen zu können.

Der Profi

Wenn Sie tatsächlich mit dem Gedanken spielen, sich beruflich für den Bereich der Fotografie fortzubilden, so sollten Sie sich zunächst Folgendes bewusst machen: Es gibt eine enorme Zahl von Menschen, die auch als Fotografen arbeiten möchten. Sie müssen also nicht nur gewisse Vorkenntnisse und Fähigkeiten mitbringen, sondern auch wirklich Interesse an der Fotografie haben.

Sind Sie sich dessen sicher, so steht die grundsätzliche Entscheidung an: Ausbildung oder Studium. Wer sich für ein Studium entscheidet, der muss in der Regel eine Mappe mit Arbeitsproben vorweisen können. Bei der Auswahl des Anbieters sollte insbesondere auf folgende Aspekte geachtet werden:

  • Ist der Anbieter zertifiziert?
  • Ist der Abschluss (international) anerkannt?
  • Welchen Background haben die Dozenten?
  • Welche Anbindung an die Wirtschaft hat der Anbieter?

Tipp zum Schluss:

Sprechen Sie mit ehemaligen Teilnehmern. Bei einem Wochenendworkshop für unter 100 Euro ist dies sicher nicht unbedingt erforderlich. Aber bevor Sie in eine kostspielige Weiterbildung oder eine Fotoreise investieren, sollten Sie mit ehemaligen Teilnehmern sprechen und das Gespräch mit einem Dozenten suchen.

Bildnachweis: W PRODUCTION / stock.adobe.com

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