Gesundheit Praxistipps

Floaten: Entspannung in der Schwerelosigkeit

Lesezeit: 2 Minuten Samadhi ist das Sanskrit-Wort für Vereinigung, Erfüllung, Vollendung; es bedeutet die höchste Stufe des Yoga-Weges und das Ziel der Meditation: Das völlige In-sich-Ruhen in tiefer Versenkung - Entspannung pur.

2 min Lesezeit
Floaten: Entspannung in der Schwerelosigkeit

Floaten: Entspannung in der Schwerelosigkeit

Lesezeit: 2 Minuten

Was ist ein Samadhi-Tank?

Der Tank ist ein von Geräuschen und Licht abgeschottetes Salzwasserbecken, welches körperwarmes Salzwasser enthält, das so konzentriert ist, dass der Körper nicht untergehen kann und sozusagen in der Schwerelosigkeit treiben kann. Für die Luftzufuhr sorgt ein Ventilator, ebenso ist ein Öffnen des Tanks von innen jederzeit möglich.

Folgende Gegebenheiten findet man im Tank vor:

  • Durch den hohen Salzgehalt im Tank ist ein Gefühl der Schwerelosigkeit gegeben, welches dazu beiträgt, Verspannungen zu lösen.
  • Die Dunkelheit im Tank sorgt dafür, dass man sich seiner inneren Bilderwelt zuwendet.
  • Zum richtigen Floaten sind einige Vorbereitungen nötig, welche im Normalfall durch eine kurze Schulung geklärt werden, wie z. B. ob eine Phobie oder eine ansteckende Krankheit vorliegen.

Wer darf mit und die Entspannung genießen?

Für folgende Personengruppen ist der Tank sehr gut geeignet:

  • Menschen mit körperlichen Verspannungen, vor allem im Bereich der Wirbelsäule
    Hier hilft die Schwerelosigkeit und die Dauer des Aufenthaltes, auch langwierige Verspannungen zu lockern
  • Schwangere
    Durch die Schwerelosigkeit wird bei werdenden Müttern der Körper vom Gewicht des Kindes entlastet. Dadurch verschwinden auch schwere Beine und andere Symptome der Schwangerschaft, wie z. B. schwere, geschwollene Brüste
  • Menschen, die in einer geistigen oder kreativen Krise feststecken
    Durch die Deprivation werden alle Ablenkungen von Außen eingestellt und der Fluss der inneren Bilder ergibt sich leichter. Damit können Kunstschaffende neue Ideen bekommen oder auch alte Muster bewusst gemacht und aufgelöst werden.

Wer darf nicht mit?

  • Menschen mit Platzangst
  • Epileptiker
  • Menschen mit meldepflichtigen bzw. ansteckenden Krankheiten

Vorbereitungen fürs Floaten

  • wenig bzw. leichtes Essen
  • ausgiebig duschen
  • evtl. ein Ziel für die Reise  z. B.: Beziehungsprobleme, berufliche Sorgen oder kreative Herausforderungen

Rückkehr aus dem Tank

Nach der Schwerelosigkeit macht sich die Schwerkraft um so deutlicher bemerkbar. Empfehlenswert ist es, sich nach dem Floaten die Zeit zu geben, sich wieder daran zu gewöhnen und auch die Erlebnisse im Tank Revue passieren zu lassen. Ein Notizbuch zum Festhalten der Erlebnisse hat sich bewährt.

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: