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Fitness: Golf erhält die Gesundheit

Lesezeit: < 1 Minute Für Spötter ist Golf kein Sport, sondern nur ein Grund für ältere Menschen, spazieren zu gehen. „Treiben Sie schon Golf oder haben Sie noch Sex“, lautet die nicht ganz ernst gemeinte Frage. Den Spöttern würde vielleicht die Frage im Hals stecken bleiben, wenn sie wüssten, dass Golf spielen jung hält und seinen Liebhabern ein längeres Leben schenkt.

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Fitness: Golf erhält die Gesundheit

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Forscher des schwedischen Karolinska Instituts berichten im Fachmagazin Scandinavian Journal of Medicine and Science in Sports über die Auswirkungen des Golfs auf die Lebenserwartung der Spieler.

Golfer leben länger
Den Wissenschaftlern zur Folge wirkt Golf wie ein Jungbrunnen. Im Vergleich zu anderen Personen, die das gleiche Geschlecht und das gleiche Alter haben, leben Golfer rund fünf Jahre länger. Ihre Sterblichkeitsrate ist um rund 40 Prozent vermindert im Vergleich zu ihren Altersgenossen. Um zu diesem Schluss zu kommen, haben die Forscher die Daten von rund 300.000 Golfern in Schweden untersucht.

Golfer bewegen sich bei jeder Runde rund vier bis fünf Stunden an der frischen Luft. Dabei legen sie mit hoher Geschwindigkeit zu Fuß sechs oder sieben Kilometer zurück. Ein ziemlich großer Spaziergang wenn man bedenkt, dass die Bundesregierung die Aktion ins Leben gerufen hat, jeden Tag nur rund 3.000 Schritte mehr zu gehen.

Golf spielen ist gesund
Neben der Gesundheit spielt für Anders Ahlbom, dem Leiter der Studie, der soziale Aspekt eine große Rolle. Denn Menschen, die golfen, tun das meistens bis ins hohe Alter. Dadurch haben sie mehr Kontakt zu anderen Menschen. Das wirkt sich positiv auf den individuellen Gemütszustand aus. Die beobachteten Golfer haben unabhängig vom Alter, Geschlecht oder sozialen Status eine geringere Sterblichkeitsrate. Bei Arbeitern war der Effekt sogar noch größer als bei Angestellten und Büroarbeitern.

Golf muss aber nicht der lebensverlängernde Faktor sein. Die Forscher schließen nicht aus, dass andere Gründe am längeren Leben der Spieler mit verantwortlich sein könnten: Beispielsweise ein generell gesünderer Lebensstil der Golfer.

Auffällig war bei der Untersuchung allerdings, dass die Sterblichkeitsrate bei den besten Golfern mit dem niedrigsten Handicap am geringsten war. Die Forscher vermuten, dass die besseren Golfer mehr spielen und darum auch aktiver sind. Das würde die Annahme untermauern, dass das Spiel an sich seine Anhänger länger leben lässt.

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