Gesundheit Praxistipps

Fitessen für den Berufsalltag

Lesezeit: 2 Minuten Kennen Sie das? Sie müssen für eine(n) Kollegen(in) einspringen, der/die erkrankt ist? Das Telefon klingelt ständig, der Chef kommt noch mit Sonderaufgaben - und wieder einmal bleibt keine Zeit für eine ruhige Mittagspause.

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Fitessen für den Berufsalltag

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Ist eine gesunde Ernährung mit dem Berufsalltag überhaupt vereinbar? Eindeutig, ja! Eine bewusste Ernährung am Arbeitsplatz ist wichtig.  Leistungsdruck und Stress belasten die Nerven und den Körper. Konzentrationsschwäche, Nervosität und Bluthochdruck können die Folgen sein. Was also müssen Sie tun, um sich fürs Büro körperlich und geistig fit zu halten?

Was Kopfarbeiter brauchen
Büroangestellte haben durch ihre überwiegend sitzende Tätigkeit einen geringeren Energiebedarf als körperlich arbeitende Menschen, brauchen aber umso mehr Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Wichtig sind dabei vor allem komplexe Kohlenhydrate, Magnesium, Vitamine B1, C und E sowie Beta-Karotin, eine Vorstufe des Vitamin A.

Tipp: Nehmen Sie mehr Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe zu sich.

Mehr komplexe Kohlenhydrate essen
Komplexe Kohlenhydrate werden vom Stoffwechsel nur langsam gespalten. Der große Vorteil: Sie liefern stetig Energie, versorgen damit Gehirn, Nerven- und Muskelzellen und halten unsere Leistungskurve stabil.

Tipp: Diese Kohlenhydrate finden Sie vor allem in Getreideprodukten wie Vollkornbrot und Müsli, Reis und Nudeln, auch in Kartoffeln, Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst.

Magnesium hilft gegen Stress
Unter Stress benötigt unser Körper mehr Magnesium. Bei Mangelerscheinungen steigen Anspannung und Nervosität – der Stress wird größer. Mit einer gezielten Ernährung können Sie das verhindern.

Tipp: Gute Magnesium-Lieferanten sind Hülsenfrüchte, Fisch, mageres Fleisch, Geflügel, Vollkornbrot, Haferflocken, Naturreis, Milch, Milchprodukte, Bananen und magnesiumreiche Mineralwässer.

Gut für Ihre Fitness: Vitamin B1
Eine weitere Schlüsselfunktion für den stressgeplagte Organismmus hat das Vitamin B1 (Thiamin). Es ist wichtig für die mentale und körperliche Fitness ist und trägt viel zur Regeneration des Nervensystems beiträgt. Die besten Lieferanten sind Bierhefe, mageres Schweinefleisch, Fisch, Vollkornprodukte (insbesondere Haferflocken), Hülsenfrüchte (vor allem Linsen), Nüsse, Weizenkeime, Naturreis, Kartoffeln.

Tipp: Ein Defizit an Thiamin riskiert, wer viel Zucker, Süßigkeiten, Weißbrot und weißen Reis isst.

Freie Radikale bei Stress schwächen das Immunsystem
Unter Belastung und Stress entstehen im Körper vermehrt so genannte   freie Radikale. Das sind aggressive Sauerstoff-Verbindungen. Sie können das Immunsystem schwächen, Gefäße, Zellen und sogar die Erbinformationen schädigen.

Tipp: Bewährte Radikalfänger sind Vitamin C (in Paprika, Brokkoli, Kartoffeln, Beeren, Zitrusfrüchten), Vitamin E (in Weizenkeimen, Walnüssen, kaltgepressten Pflanzenölen), wie auch Beta-Karotin (in Möhren, Tomaten, Aprikosen).

Bester Start mit einem guten Frühstück
Gehen Sie möglichst nicht ohne Frühstück aus dem Haus. Denn damit werden die Energiereserven des Körpers wieder aufgefüllt und so die Voraussetzung für Konzentration und Leistungsfähigkeit geschaffen. Müsli mit frischem Obst, Fruchtquark oder Vollkornbrot mit Schinken oder Käse, dazu Tomaten- oder Gurkenscheiben sind beispielsweise eine gute Basis für den Start – und schnell gemacht.

Zeitmangel, Appetitlosigkeit oder auch Bequemlichkeit sollten kein Grund sein, ganz auf das Frühstück zu verzichten.

Tipp: Ein Glas Frucht- oder Gemüsesaft mit Weizenkeimöl oder einen Joghurt sollten es wenigstens sein. Wer frühmorgens nicht so viel zu sich nimmt, kann den Vormittags-Snack auch mal etwas üppiger ausfallen lassen.

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