Gesundheit Praxistipps

Fisch aus Japan: Was Sie nach der Katastrophe von Fukushima beachten müssen

Im April 2011 bestätigen die japanischen Behörden, dass literweise radioaktives Wasser aus dem havarierten AKW Fukushima in den Pazifik strömt. Der reiche Fischbestand aus Japan ist akut bedroht. Aber müssen Fischliebhaber nun auf den delikaten Fisch aus Japan verzichten?

Fisch aus Japan: Was Sie nach der Katastrophe von Fukushima beachten müssen

Radioaktives Meerwasser: Ist Fisch aus Japan verseucht?
Die Gedanken vieler Fischliebhaber drehen sich vermehrt um den beliebten Fisch aus Japan. Denn  radioaktives Wasser findet den Weg ins Meer – sei es durch Risse, Lecks oder Schächte. Japans Fischer stehen vor dem existenziellen Bankrott. Sind ihre Fischbestände von der verheerenden Atomkatastrophe verschont geblieben? Oder ist der Fisch aus Japan von der gefährlichen Strahlung betroffen?

Der Anteil des radioaktiven Jods im Meer hat den Normalwert laut AKW-Betreiberfirma Tepco schon lange überschritten. Dennoch geben die Behörden Entwarnung: Die Radioaktivität verdünnt sich im Meer, das gefährliche Jod zerfällt nach kurzer Zeit und stellt somit keine akute Bedrohung für die Umwelt dar. Genügt das wirklich zur Beruhigung der Bevölkerung?

Fisch aus Japan: Kontrollen und Tests 
Entwarnung ist gegeben: Fisch aus Japan ist nicht gesundheitsschädlich, selbst wenn man sich täglich von Fisch aus Japan ernähren würde. Die radioaktive Belastung ist im April 2011 noch minimal und zieht keine Konsequenzen nach sich. Sie können also laut Behörden weiterhin japanischen Fisch essen. Ihre Gesundheit ist nicht gefährdet.

Außerdem existieren zahlreiche Maßnahmen zur Kontrolle der importierten Lebensmittel. Der Import japanischer Lebensmittel aus Japan nach Deutschland hält sich in Grenzen. Die importierten Lebensmittel – Fisch aus Japan macht dabei einen verschwindend geringen Teil aus – unterliegen einem ständigen Qualitäts- und Kontrolltest.

Japans Konsequenzen der Verstrahlung
Leidtragende dieser Umweltkatastrophe sind unter anderem Japans Fischer. Denn auch wenn ihr Fischbestand von der gefährlichen Radioaktivität weitgehend verschont geblieben ist, werden sie diesen nicht mehr verkaufen können. Denn viele Menschen fürchten sich trotz Entwarnungen und Verharmlosungen vor gesundheitlichen Schäden durch radioaktive Lebensmittel. Damit werden die einst begehrten Meeresfrüchte aus Fukushima, einer der fischreichsten Regionen, keinen hohen Umsatz für Japans Fischer mehr einbringen können.

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