Homöopathie Praxistipps

Fibrome und Granulome beim Pferd homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Fibrome sind gutartige Wucherungen die oft auch an der Maulschleimhaut auftreten. Granulome sind durch Entzündungen bedingte Gewebezubildungen unter der Haut, die sich als nicht schmerzhafte Knötchen zeigen und häufig am Widerrist oder in der Sattellage zu finden sind. Mit homöopathischen Mitteln kann man oft gute Erfolge erzielen um die Geschwüre oder Knötchen zum Verschwinden zu bringen.

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Fibrome und Granulome beim Pferd homöopathisch behandeln

Fibrome und Granulome beim Pferd homöopathisch behandeln

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Wo findet man Fibrome und Granulome beim Pferd?

Das Fibrom ist eine gutartige Hautwucherung, die mit weichen oder harten Geschwüren auftreten kann. Am häufigsten treten Fibrome auf der Mundschleimhaut auf. Granulome sind nicht schmerzhafte oder juckende Knötchen unter der Haut die meist in der Sattellage oder am Widerrist auftreten.

Bei beiden Arten handelt es sich jedoch auch um Tumore; um verschiebbare oder feste Knoten, die in der Größe variieren können, die sich über die Hautoberfläche erheben. Hautstörungen dieser Art sind mitunter auch Anzeichen dafür, dass im Organismus etwas gestört ist. Die Haut des Pferdes fungiert wie bei jedem Lebewesen auch als Entgiftungsorgan und versucht Störungen auszugleichen.

Oft werden tiefer sitzende Erkrankungen nur an die Hautoberfläche verdrängt und zeigen sich dann auch als Zubildungen. Fibrome im Maulbereich können für das Pferd unangenehm werden, wenn das Gebiss ständig darauf drückt, was zu Unwilligkeit bei der Annahme des Gebisses führen kann.

Nimmt das Pferd also ungerne das Gebiss ins Maul oder wehrt sich sogar dagegen, sollten neben der Zahnkontrolle auch eine Untersuchung der Maulhöhle stattfinden, um eine Geschwürbildung ausschließen zu können. Granulome können durch die Benutzung von Ausrüstungsgegenständen gereizt werden. Es kann in der Sattellage zu Satteldruckstellen kommen.

Diese Reizungen können schnell zu eiternden, offenen Wunden weiterentwickeln. Oft sind auch verstopfte Talgdrüsen die Ursache für Knötchenbildung, weshalb die Sattellage immer gut gesäubert werden sollte. Nach dem Reiten sollte man empfindliche Sattellagen mit Essigwasser abwaschen. Ein Schuss Essig ins Wasser zieht die Talgdrüsen zusammen und härtet die Rückenlage ab.

Homöopathie gegen Fibrome oder Granulome

Bei Verhärtungen in bzw. unter der Haut und eiternden Hautverletzungen ist Silicea ein sehr nützliches homöopathisches Mittel. Kieselsäure kann auch als Hautpflegemittel dem Futter als Pulver zugesetzt werden. Silicea, die Kieselsäure, setzt man bei weichen Tumoren, die sich verschieben lassen, ein.

Ein untrügliches Zeichen, dass Silicea angezeigt ist, ist es, wenn im Bereich des Tumors die Haare ausfallen und die Haut sich dunkel verfärbt. Auch Krustenbildung und Schuppen können auftreten, wenn Silicea notwendig ist. Auslöser sind oft wiederholte Belastungen durch Druckstellen, Scheuerstellen oder Stöße durch Sporen. Pferde die Silicea benötigen, haben auch oft brüchige Hufe oder Strahlfäule.

Sie sind recht mager und es fehlt ihnen an Konzentration bei der Arbeit. In der Herde sind sie oft in den unteren Rängen angesiedelt. Calcium fluoratum setzt man ein bei harten, derben oder knotenbildenden Veränderungen des Bindegewebes. Der Tumor ist bei Bedarf dieses Mittels nicht verschiebbar. Beim Satteln tritt Schmerzhaftigkeit auf und es kann Satteldruck ohne Eiterbildung auftreten.

Pferde die Calcium fluoratum brauchen, haben oft Störungen im Hornwachstum und leiden evtl. unter einem Bockhuf. Abmagerung trotz genügend Futterangebot ist ebenfalls ein Wegweiser zu diesem Mittel. Die Potenzwahl sollte bei D 30 liegen und das jeweilige Mittel einmal täglich bis zur Besserung verabreicht werden.

Bildnachweis: Irina84 / stock.adobe.com

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