Gesundheit Praxistipps

Fastenkur: Wie lange und wie oft?

Lesezeit: 2 Minuten Eine einwöchige Fastenkur ist prima, zehn Tage bis zwei Wochen sind das oberste Limit. Jeder Tag, der darüber hinausgeht, ist schädlich - vor allem eben für Ihre Muskeln. Zweimal im Jahr können Sie eine solche Woche einlegen. Das kann Ihnen helfen, die Abwehrkräfte zu stärken, Krankheiten vorzubeugen und sich rundherum besser zu fühlen.

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Fastenkur: Wie lange und wie oft?

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Wenn Sie allerdings sehr dünn sind, ist nur einmal jährlich eine Woche Fasten erlaubt. Zwar kann ein gesunder Mensch bis zu 30 Tage ohne Nahrung auskommen, das ist jedoch nur in seltenen Fällen und nur unter ärztlicher Aufsicht ratsam.

So geht’s:

Einstellung: Eine Fastenkur beginnt mit ein bis zwei so genannten Entlastungstagen, an denen überwiegend Obst und Gemüse gegessen wird.

[adcode categories=“gesundheit,ernaehrung“] Darmentleerung: Am Tag danach leitet eine gründliche Darmentleerung mit Glaubersalz (etwa 30 bis 40 Gramm in Wasser aufgelöst) das eigentliche Fasten ein.

Fasten: An den Fastentagen (maximal zehn Tage) wird entweder nur Wasser, nur Kräutertee, leichte Brühen, Molke oder Obstsäfte getrunken. Kaffee, Schwarztee und Nikotin sind ebenso verboten wie Abführ- oder Entwässerungsmittel und Appetitzügler. Regelmäßige Einläufe oder die Einnahme von Passagesalz (etwas milder als Glaubersalz: Ein Teelöffel auf ein Glas Wasser) treiben die innere Reinigung voran.

Fastenbrechen: Am Ende kommt das Fastenbrechen, die behutsame Rückkehr zur normalen Ernährung. Meist beginnt es mit dem Genuss eines Apfels. Das Geschmacksempfinden ist nach dem Fasten viel intensiver und die einfachsten Nahrungsmittel bescheren wahre Geschmacksexplosionen.

Nach den ersten ein bis zwei Tagen fühlen sich die meisten Fastenden pudelwohl, ihre Stimmung steigt, das Schlafbedürfnis sinkt, körperliche und seelische Leistungsfähigkeit sind enorm. Manche Frauen fühlen sich in dieser Zeit spirituell offener als sonst. Wichtig ist es, sich während des Fastens ausreichend zu bewegen, damit Stoffwechsel und Kreislauf ebenfalls "durchgepustet" werden.

Extratipp: Fastenwandern

Fasten und dabei wandern – geht das eigentlich? Sehr gut sogar. Wandern stabilisiert den Kreislauf und unterstützt die Entgiftung. Es verstärkt durch die vermehrte Sauerstoffaufnahme das gute Körpergefühl, kurbelt den Stoffwechsel an und sorgt dafür, dass der Gewichtsverlust nicht nur aus Flüssigkeit besteht, sondern dass auch die Fettreserven dran glauben müssen. Auch die Muskeln werden gefordert. Zum Fastenwandern gehört meist eine Gruppe, die unter fachkundiger Führung steht. Das Gruppenerlebnis bringt zusätzlich eine soziale Komponente ins Spiel.

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