Familie Praxistipps

Familienversicherung: Kürzung des Sparerfreibetrages

Lesezeit: < 1 Minute Familienangehörige sind in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei mitversichert, wenn ihr Gesamteinkommen regelmäßig 1/7 der monatlichen Bezugsgröße nicht überschreitet. Diese Einkommensgrenze beträgt 2007 im Monat 350 Euro. Falls der Familienangehörige einen Minijob ausübt, darf das Gesamteinkommen bei monatlich 400 Euro liegen.

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Familienversicherung: Kürzung des Sparerfreibetrages

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Gesamteinkommen ist grundsätzlich die Summe der Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes – allerdings mit einigen Ausnahmen (§ 16 SGB IV). Eine ganz wesentliche Ausnahme gibt es bei den Einkünften aus Kapitalvermögen: Hier werden nach einem Bericht von steuerrat24.de nicht nur die Werbungskosten bzw. der Werbungskosten-Pauschbetrag von 51 Euro abgezogen, sondern obendrein der Sparerfreibetrag berücksichtigt (BSG-Urteil vom 22.05.2003, B 12 KR 13/02 R).

Das bedeutet: Die Ehefrau oder ein Kind bleiben in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei mitversichert, wenn sie Einkünfte von nicht mehr als 350 Euro monatlich haben oder wenn sie aus einem Mini-Job 400 Euro monatlich verdienen und ab 2007 zusätzlich noch Zinseinnahmen bis zu 801 Euro im Jahr haben. Bis 2006 waren immerhin 1.421 Euro unschädlich.

Die Einkommensgrenze von 400 Euro bzw. 350 Euro darf zweimal im Jahr überschritten werden, ohne dass deswegen die beitragsfreie Familienversicherung verloren geht. In anderen Fällen endet die beitragsfreie Familienversicherung. Dann besteht die Möglichkeit, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig zu versichern oder eine private Krankenversicherung abzuschließen.

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