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Experimentieren mit Kindern – So geht’s!

Lesezeit: 2 Minuten Das Experimentieren mit Kindern ist eine tolle Sache. Nicht nur für die Kinder. Auch die Eltern können hierbei nicht nur etwas lernen, sondern auch den Nachwuchs beim Lernen und Begreifen unterstützen. Für Kinder ist es sehr wichtig, wenn die Eltern Anteil an den Interessen der Kinder nehmen und vielleicht sogar selbst aktiv werden.

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Experimentieren mit Kindern – So geht’s!

Experimentieren mit Kindern – So geht’s!

Lesezeit: 2 Minuten

Damit Kinder wirklich experimentieren können, ist manchmal nicht einmal sehr viel erforderlich. Oft reichen schon kleine Dinge aus, damit die Kinder ihren Forschergeist erkunden können.

Ab wann sollten Kinder experimentieren?

Prinzipiell können Kinder dann mit dem Experimentieren beginnen, wenn ihnen der Sinn danach steht. Bereits mit Dreijährigen kann man schon die ersten Experimente versuchen. Auf diese Weise finden Kinder auch ziemlich schnell verschiedene Unterschiede heraus. So beispielsweise, warum Sachen des Alltages einfach unterschiedlich schwer sind.

Egal, in welchem Alter Kinder mit dem Experimentieren beginnen wollen, wichtig ist, dass ein ausreichender Platz in der Wohnung vorhanden ist. Es muss sich hierbei nun nicht um ein eigenes Labor handeln. Zudem brauchen kleine Kinder auch noch keinen Experimentierkasten. Die Küche oder auch das Bad können dafür in den ersten Jahren genutzt werden und reichen auch vollkommen aus. Genauso wie normale Haushaltsgegenstände.

Experimentieren in den eigenen vier Wänden

Aus der Küche können beispielsweise Messbecher, Gläser, Dosen, Schüsseln, Lupe, Waage, unterschiedliche Materialien wie z. B. Mehl, Nudeln oder getrocknete Hülsenfrüchte zum Experimentieren verwendet werden. So kann unter anderem herausgefunden werden, wie sich das Volumen verhält oder aber auch, was leichter oder schwerer ist. Aber auch das Bad ist ein hervorragender Ort, um verschiedene Experimente durchführen zu können.

Hier finden sich unter anderem Wasser-, Dusch-, Babybadewanne, Schläuche, Strohhalme, Schwämme, Plastikflaschen, Seife, Spülmittel, verschiedenes wasserfestes Spielmaterial, Thermometer. So kann getestet werden, wie warm oder schwer das Wasser ist.

So unterstützen Eltern ihre Kinder beim Experimentieren

Wichtig ist vor allem, dass die Kinder niemals gedrängt werden. Sie sollten ganz alleine das Tempo bestimmen können. Darüber hinaus sollten Kinder immer alleine zu einer Lösung finden. Eltern dürfen natürlich helfen und auch leiten, aber eben nicht zu viel vorgeben. Nur auf diese Weise können Kinder wirklich lernen und auch einen entsprechenden Nutzen aus dem Experiment ziehen. Eltern sollten ihre Kinder ermutigen und auch animieren. Dabei sollte aber immer großen Wert auf die Sicherheit gelegt werden. Gewisse Dinge sollten Eltern nur mit den Kindern gemeinsam tun. Das muss dem Nachwuchs auch so vermittelt werden.

Kinder sollten hingegen ziemlich früh Verantwortung für die Forscherecke übernehmen. Das bedeutet eben auch, dass nach dem Experimentieren einfach aufgeräumt wird. Wenn Kinder eigenständige und kreative Ideen haben, sollten Eltern dies nicht unterbinden. Im Gegenteil es MUSS gefördert werden. So bekommen die Kinder auch mehr Selbstvertrauen. Sollte ein Experiment nicht gleich beim ersten Mal klappen, sollten Eltern ihre Kinder ermutigen, einfach weiter zu machen und es noch einmal zu probieren. So lernen Kinder auch, dass sie sich einfach durchsetzen müssen und nicht immer aufgeben können.

Bildnachweis: Andrey Kiselev / stock.adobe.com

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