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Exotische Früchte: Wann sind sie richtig reif?

Lesezeit: 2 Minuten Wenn in der kalten Jahreszeit das Angebot an heimischem Obst und Gemüse doch recht stark zurückgeht, dann greift man gern einmal nach exotischen Früchten. Die bringen Abwechslung auf den Speiseplan und schmecken auch lecker. Außerdem enthalten sie oft viele wichtige Vitamine. Doch wie erkennen Sie, ob die Früchte wirklich reif sind?

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Exotische Früchte: Wann sind sie richtig reif?

Exotische Früchte: Wann sind sie richtig reif?

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Papaya

Die Papaya hat beispielsweise den Beinamen „Apotheke der Tropen“ erhalten, weil sie einen hohen Gehalt an Vitamin C und A besitzt. Im unreifen Zustand ist ihre Schale grün. Erst mit der Reife verfärbt sie sich gelb bis hin zu orangerot. Papaya enthält auch das Enzym Papin. Es wirkt verdauungsfördernd, entzündungshemmend und heilend.

Mangos

Die nierenförmigen Mangos können je nach Sorte grün, gelb oder rot aussehen. Hier ist die Farbe kein Anzeichen für den Reifegrad. Den kann man mittels Tasten und Geruch feststellen. Eine reife Mango gibt leicht nach, wenn man sie eindrückt, und verströmt außerdem einen leichten Duft.

Die Früchte sind reich an Vitamin A und C. Dazu kommen noch Vitamin E und verschiedene wichtige Mineralstoffe. Außerdem enthalten Mangos wenig Säure, sodass sie für Menschen mit empfindlichen Magen besonders gut geeignet sind.

Feigen

Feigen sind als frische Früchte natürlich immer den getrockneten vorzuziehen, denn erst beim Trocknen wird die Frucht mit chemischen Zusätzen behandelt. Feigenbäume reagieren nämlich ziemlich empfindlich auf Kunstdünger und so reifen die Früchte, ohne dass sie mit chemischen Mitteln behandelt werden.

Auch bei ihnen lässt die Schale nicht auf den Reifegrad schließen. Es gibt Feigen mit grüner, gelber, brauner und mit violetter Schale. Auch die Form ist sehr verschieden. Die kann rund, oval oder eingedrückt sein. Reife Früchte sollten sich weich und elastisch anfühlen. Wer sich für Feigen entscheidet, der nimmt einen wahren Vitamincocktail zu sich. Insgesamt enthält dieses Obst elf Vitamine. Dazu gehört Vitamin A und etliche Vitamine der Gruppe B.

Karambole

Die Karambole wird wegen ihres Aussehens im geschnittenen Zustand auch Sternfrucht genannt. Hier kann man die reifen Früchte an ihrer kräftig gelben Schale erkenne. Grüne Sternfrüchte müssen noch nachreifen. Karambolen enthalten viel Vitamin A und C. Außerdem sind sie reich an Kalium.

Litschis

Reife Litschis geben auf Druck nur etwas nach und lassen sich dann wie ein Ei pellen. Unter der relativ harten Schale kommt ein heller und aromatischer Samenmantel zum Vorschein, der geschmacklich leicht an Erdbeeren erinnert.

Granatäpfel

Granatäpfel sehen sehr schön aus, enthalten aber relativ wenig Vitamine. Dafür wird ihr Saft in der Volksmedizin bei Verdauungsstörungen eingesetzt. Einen reifen Granatapfel erkennt man am eigenartig metallischen Klang, wenn man dagegen klopft. Die Früchte kann man längere Zeit zu Hause aufbewahren. Selbst wenn die äußere Lederhaut schrumpelt, ist das Innere noch frisch und saftig.

Bildnachweis: Alexander Raths / stock.adobe.com 

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