Finanzen Praxistipps

ETF-Sparpläne für Vermögensaufbau immer beliebter

ETFs gibt es schon seit 1990. Erstmalig an Börsenplätzen in Kanada gelistet, haben die Fonds ihren Siegeszug auch nach Deutschland angetreten. Seit einigen Jahren erleben vor allem ETF, Sparpläne einen wahren Nachfrageboom. Mittlerweile sind weltweit mehr als 10 Milliarden USD Vermögen in ETFs verwaltet, Tendenz steigend. Viele Broker reagieren darauf und bieten ihren Kunden ETFs, viele sogar zum Aktionspreis.

ETF-Sparpläne für Vermögensaufbau immer beliebter

ETF-Sparpläne für Vermögensaufbau immer beliebter

ETF-Phänomen: weltweit investieren Milliarden

Der Blick auf die Investitionsstatistik zeigt einen eindeutigen Trend: ETFs sind beliebter denn je. Waren 2005 noch 417 Millionen USD Vermögen in ETFs investiert, sind es 2021 schon mehr als 10 Milliarden. Die Fonds sind vor allem aufgrund ihrer Diversifikation und dem damit verbundenen, geringeren Risiko für viele Anleger so interessant.

ETFs sind auch für Anleger in einem volatilen Börsenumfeld interessant, denn das Risiko eines Komplettverlustes ist durch die Diversifikation deutlich begrenzter. Immer mehr Investoren setzen vor allem auf kontinuierlichen Vermögensaufbau, nutzen dafür ETF-Sparpläne. Dass die Auswahl auch hier immer üppiger wird, zeigen aktuelle Flatex Erfahrungen. Broker stellen häufig mehr als 4.000 sparplanfähige ETFs zur Verfügung, welche bereits ab einer günstigen Sparrate von 25 Euro/Ausführung genutzt werden können. Damit erhalten auch weniger finanzstarke Anleger Zugang zu einem individuellen Vermögensaufbau mit Risikobegrenzung.

ETF-Anlage, aber richtig – die Pro-Tipps 

Sind ETFs tatsächlich für alle Anlegertypen geeignet? Ja, wenn Anleger Wert legen auf: kostengünstigen Einstieg, flexible Anlagemöglichkeiten, Risikostreuung. Nie war es einfacher, auch mit wenig Eigenkapital in einen ganzen Markt zu investieren. Im Gegensatz zum Wertpapier Investment können Anleger mit den ETFs von Kursentwicklungen mehrerer Unternehmen bzw. Indizes profitieren. Das Klumpenrisiko entfällt. 

Wer über wenig Wissen zu Börse und Co. verfügt, muss nicht auf die Gewinnmöglichkeiten an den Märkten verzichten. Mithilfe der ETFs ist es einfach, in die bereits zusammengestellten Fonds zu investieren. Aufwendige Analysen, wie sie beispielsweise bei Investmententscheidungen zu Wertpapieren notwendig sind, entfallen hier. Entscheidend müssen sich Anleger nur für: die Höhe des Sparbetrages, den ETF und den Broker. Unzählige transparente Vergleiche renommierter Experten unterstützen auch hierbei, denn sie zeigen, welche Broker beispielsweise beste ETF-Chancen bereithalten.

Zu den Vorzügen der ETFs gehören auch die geringen Kosten. Sie haben einen preiswerten Unterhalt, häufig keinen Ausgabeaufschlag. Zusätzlich können Anleger bei vielen Brokern von regelmäßigen Aktionsangeboten profitieren. Ein zusätzlicher Sparvorteil, den sich niemand entgehen lassen sollte. Auch der administrative Aufwand für die Verwaltung der ETFs bzw. ETF-Sparpläne ist überschaubar. Anleger müssen sich nicht um die Wertentwicklung kümmern, Kurse analysieren oder unter Druck Handelsentscheidungen treffen. Stattdessen lassen sich die ETF-Anlagen komfortabel über einen (sogar häufig kostenlosen) Broker-Account verwalten. Ist der ETF-Sparplan einmal eingerichtet, wird er auf Wunsch automatisiert ausgeführt. Anpassungen sind ebenso leicht (und meist kostenfrei) möglich.

Klartext: So viel Rendite ist mit ETFs und ETF-Sparplänen wirklich möglich

Noch immer sind viele Anleger skeptisch: Kann ich mit einem überschaubaren Risiko und einem geringen Budget tatsächlich lukrative Renditen erzielen? Die Gegenüberstellung von ETFs und Fonds zeigt die eindrucksvolle Erfolgsbilanz. Die Ausgangslage: eine monatliche Investition von 150 Euro, eine Anlagedauer von 24 Jahren, eine durchschnittliche Rendite von 5 %., eine thesaurierende Strategie.

Bei den konventionellen Fonds fallen Gebühren für die Verwaltung an. Sie betragen meist deutlich über 2 %. In diesem Fall sind es 2,26 %. Nach einem Jahr hätten Anleger mehr als 1.800 Euro Kontostand, nach 24 Jahren sind es über 60.200 Euro. Die Selbstinvestition liegt bei 43.200 Euro. Allerdings beträgt die erzielte Rendite bedingt durch die Gebühren lediglich auf über 17.000 Euro.

Bei den ETFs können auch Gebühren anfallen, welche aber im Vergleich zu den Fonds deutlich geringer sind. In diesem Beispiel betragen die Gebühren 0,48 %. Der Kontostand nach dem ersten Jahr liegt auf einem ähnlichen Niveau, über 1.800 Euro. Interessant wird es nach 24 Jahren: mehr als 76.800 Euro. Der Selbstinvestitionsbetrag liegt ebenfalls bei 43.200 Euro. Durch die geringeren Gebühren jedoch ist die erzielte Rendite um ein Vielfaches höher; hier über 33.000 Euro. An diesem Beispiel zeigt sich, dass die ETFs vor allem für den langfristigen Anlagehorizont bei einem moderaten Risiko geeignet sind.

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